Patenbetrieb, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungPa-ten-be-trieb (computergeneriert)
WortzerlegungPateBetrieb
eWDG, 1974

Bedeutung

DDR Betrieb, der mit anderen sozialen Einrichtungen oder Gruppen einen Patenschaftsvertrag abgeschlossen hat
Beispiel:
Einigen wenigen Genossenschaften ... hat der Schönebecker Kreislandwirtschaftsrat zusätzliche Patenbetriebe benannt, die ihnen helfen [Tageszeitung1963]

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wir haben mit der FDJ-Leitung des Patenbetriebes geeignete Objekte ausgewählt, danach Aufträge formuliert und sie den Klassen übergeben.
Ullmann, Bettina: Diskussionsbeitrag auf dem X. Parlament der FDJ am 04.11.1998. In: Barthel, Henner (Hg.) Politische Reden in der DDR, St. Ingbert: Röhrig 1998 [1976], S. 138
Vor der Station 8 stehen alte Betten noch aus den Kriegszeiten, mit und ohne Räder, die nun doch nicht von dem Patenbetrieb renoviert werden.
Die Zeit, 23.03.1990, Nr. 13
Aber auch der Patenbetrieb, die BEWAG, war mit dabei und schickte einen LKW zur Schuttabfuhr.
Alex-Spiegel, 1958, Nr. 14
Neben den Betrieben, insbesondere den Patenbetrieben der Schulen (Patenschaften), und den Jugendorganisationen sind vor allem die Organe bzw.
Zimmermann, Hartmut (Hg.): DDR-Handbuch - B. In: Enzyklopädie der DDR, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1985], S. 9270
Patenbetrieb der Schule waren damals die Geräte- und Reglerwerke Teltow (GRW).
Der Tagesspiegel, 10.11.2003
Zitationshilfe
„Patenbetrieb“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Patenbetrieb>, abgerufen am 24.10.2019.

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