Patronage, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Patronage · Nominativ Plural: Patronagen
Aussprache
WorttrennungPa-tro-na-ge · Pat-ro-na-ge (computergeneriert)
formal verwandt mitPatron1
Wortbildung mit ›Patronage‹ als Letztglied: ↗Ämterpatronage

Thesaurus

Synonymgruppe
Cliquenwirtschaft · ↗Klientelismus · Patronage · ↗Protektion
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Korruption Nepotismus Netzwerk Pfründe System Vetternwirtschaft parteipolitisch staatlich

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Patronage‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das hässliche Wort der Patronage aber schreibt sich nun auch in grüner Farbe.
Süddeutsche Zeitung, 28.09.2002
Aber die Patronage des dänischen Hofes blieb ebenso singulär wie das geförderte Werk.
Wittmann, Reinhard: Geschichte des deutschen Buchhandels. In: Lehmstedt, Mark (Hg.) Geschichte des deutschen Buchwesens, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1991], S. 2994
Als beharrliches Überbleibsel aus alten Zeiten gibt es auch noch die politische Patronage.
Die Zeit, 31.05.1968, Nr. 22
Nirgends in der Welt ist eine derartige politische Patronage in den Händen einzelner, formell rein privater Familien vereinigt gewesen.
Weber, Max: Wirtschaft und Gesellschaft. In: Weber, Marianne (Hg.), Grundriß der Sozialökonomik, Tübingen: Mohr 1922 [1909-1914, 1918-1920], S. 971
In nichtparlamentarischen Staaten steht den Parteien die Patronage der leitenden Ämter nicht zu.
Weber, Max: Parlament und Regierung im neugeordneten Deutschland. In: Weber, Marianne (Hg.) Gesammelte Politische Schriften, München: Drei Masken Verl. 1921 [1918], S. 138
Zitationshilfe
„Patronage“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Patronage>, abgerufen am 11.12.2019.

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