Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Pechpfanne, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Pechpfanne · Nominativ Plural: Pechpfannen
Worttrennung Pech-pfan-ne
Wortzerlegung Pech1 Pfanne
eWDG

Bedeutung

historisch Pfanne, in der Pech zum Zweck der Beleuchtung verbrannt wurde
Beispiel:
die Pechpfannen vor dem Rat‑ und dem Tanzhause … warfen rotnebelnd ein Brandlicht auf die Nächststehenden [ E. StraußNackter Mann181]

Verwendungsbeispiele für ›Pechpfanne‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sich den würdigen Herrn beim Steinewerfen oder beim Hantieren mit siedenden Pechpfannen vorzustellen, fällt jedem normalen Sterblichen schwer. [Süddeutsche Zeitung, 11.04.1997]
Im Schein der Fackeln und Pechpfannen ziehen Tausende von Münchnern durch die nächtlichen Straßen der Stadt. [Süddeutsche Zeitung, 31.03.1994]
Rechts und links vom Grab und von der Terrasse sind wieder hohe Säulen errichtet mit brennenden Pechpfannen, verbunden durch grüne Gewinde. [Vossische Zeitung (Morgen-Ausgabe), 05.03.1925]
Zitationshilfe
„Pechpfanne“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Pechpfanne>.

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