Pechpfanne, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
WorttrennungPech-pfan-ne (computergeneriert)
WortzerlegungPech1Pfanne
eWDG, 1974

Bedeutung

historisch Pfanne, in der Pech zum Zweck der Beleuchtung verbrannt wurde
Beispiel:
die Pechpfannen vor dem Rat- und dem Tanzhause ... warfen rotnebelnd ein Brandlicht auf die Nächststehenden [E. StraußNackter Mann181]

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sich den würdigen Herrn beim Steinewerfen oder beim Hantieren mit siedenden Pechpfannen vorzustellen, fällt jedem normalen Sterblichen schwer.
Süddeutsche Zeitung, 11.04.1997
Im Schein der Fackeln und Pechpfannen ziehen Tausende von Münchnern durch die nächtlichen Straßen der Stadt.
Süddeutsche Zeitung, 31.03.1994
Rechts und links vom Grab und von der Terrasse sind wieder hohe Säulen errichtet mit brennenden Pechpfannen, verbunden durch grüne Gewinde.
Vossische Zeitung (Morgen-Ausgabe), 05.03.1925
Zitationshilfe
„Pechpfanne“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Pechpfanne>, abgerufen am 17.10.2019.

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