Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Pechsträhne, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Aussprache  [ˈpɛçʃtʀɛːnə]
Worttrennung Pech-sträh-ne
Wortzerlegung Pech2 Strähne
eWDG

Bedeutung

kurze Zeitspanne des Missgeschicks, Misserfolgs
in gegensätzlicher Bedeutung zu Glückssträhne
Beispiele:
in einer Pechsträhne sein, eine Pechsträhne haben
Auch Paul Papke hatte eine Pechsträhne erwischt [ BredelSöhne368]

Thesaurus

Synonymgruppe
Folge von Niederlagen · Negativserie · Pannenserie  ●  Pechsträhne  Hauptform · Serie von Flops  variabel
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›Pechsträhne‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Pechsträhne‹.

Verwendungsbeispiele für ›Pechsträhne‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Eine Pechsträhne hatte sich gegen ihn gezettelt wie seit langem nicht. [Feuchtwanger, Lion: Erfolg. In: ders., Gesammelte Werke in Einzelbänden, Bd. 6, Berlin: Aufbau-Verl. 1993 [1930], S. 437]
Der Mann ist zwar noch immer erst 21 Jahre alt, hat aber eine Pechsträhne. [Süddeutsche Zeitung, 18.09.2002]
Normalerweise geht bei unserer derzeitigen Pechsträhne das Ding ins Tor. [Süddeutsche Zeitung, 05.03.1994]
Und nun arbeitet er akribisch daran, seine Pechsträhne vergessen zu machen. [Die Welt, 23.12.2002]
Das neue Jahrtausend – wird es glücklich, kommt eine Pechsträhne auf uns zu? [Bild, 21.12.1999]
Zitationshilfe
„Pechsträhne“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Pechstr%C3%A4hne>.

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