Penetranz, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Aussprache 
Worttrennung Pe-ne-tranz · Pe-net-ranz
Grundform penetrant
Duden, GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
a)
penetrante Beschaffenheit
b)
penetrante Art; Aufdringlichkeit
2.
Genetik (prozentuale) Häufigkeit, mit der ein Erbfaktor bei Individuen gleichen Erbguts im äußeren Erscheinungsbild wirksam wird

Thesaurus

Synonymgruppe
Aufdringlichkeit · ↗Zudringlichkeit  ●  Penetranz  geh.
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›Penetranz‹

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Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Penetranz‹.

Verwendungsbeispiele für ›Penetranz‹

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Die Penetranz des Arguments, das er als dümmlich einstuft, verwundert ihn.
Die Zeit, 22.10.2012, Nr. 42
Auf Power Macs hat Apple die Penetranz des Fehlers 11 deutlich reduziert.
C't, 1996, Nr. 7
Man beschreibt solche Situationen als unvollständige "Penetranz" (Ausbildungswahrscheinlichkeit) einer Allelkombination.
Bresch, Carsten: Klassische und molekulare Genetik, Berlin u. a.: Springer 1965 [1964], S. 277
Ein wahrer Stalin-Kult ergriff mit unwiderstehlicher Penetranz die gesamte Sowjetunion.
Gitermann, Valentin: Die Russische Revolution. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1960], S. 6649
Sein Widerwille gegen die Atmosphäre des Zimmers hätte ihm Achtung abnötigen können vor der Penetranz dieses Fremden.
Schaper, Edzard: Der Henker, Zürich: Artemis 1978 [1940], S. 980
Zitationshilfe
„Penetranz“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Penetranz>, abgerufen am 16.04.2021.

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