Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Perestroika, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Aussprache 
Worttrennung Pe-res-tro-ika · Pe-res-troi-ka · Pe-rest-ro-ika · Pe-rest-roi-ka
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

Umbildung, Neugestaltung des sowjetischen politischen Systems besonders im innen- und wirtschaftspolitischen Bereich
im Zusammenhang mit grundlegenden Änderungen bei Führungsgremien und bestimmten Institutionen

Thesaurus

Synonymgruppe
Umbau · Umgestaltung · Umstrukturierung  ●  Perestroika  fachspr., historisch

Typische Verbindungen zu ›Perestroika‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Perestroika‹.

Verwendungsbeispiele für ›Perestroika‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Für die anderen Länder des sozialistischen Lagers wirft die Perestroika natürlich viele Probleme auf. [Müller, Heiner: Stirb schneller, Europa. In: “Zur Lage der Nation“, Berlin: Rotbuch-Verl. 1990 [1989], S. 24]
Die Perestroika sei eine vernünftige Entwicklung, und wir vermerkten dies dankbar. [Nr. 213: Gespräch Kohl mit Mitgliedern des amerikanischen Senats vom 12. März 1990. In: Deutsche Einheit, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1990], S. 28840]
Wird er, der Vater der Perestroika, seine wohl schwerste Stunde als Politiker überleben? [Der Spiegel, 02.07.1990]
Wie hat sich die Perestroika bisher auf die Wirtschaft ausgewirkt? [Der Spiegel, 09.11.1987]
Perestroika könne nicht erfolgreich sein, wenn diese Probleme nicht gelöst würden. [Nr. 174: Gespräch Kohl mit Gorbatschow vom 10. Februar 1990. In: Deutsche Einheit, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1990], S. 24352]
Zitationshilfe
„Perestroika“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Perestroika>.

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