Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Perfektibilität

Aussprache [pɛʁfɛktibiliˈtɛːt]
Worttrennung Per-fek-ti-bi-li-tät
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

Philosophie Fähigkeit zur Vervollkommnung

Verwendungsbeispiele für ›Perfektibilität‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Tief amerikanisch ist der Glaube an die Perfektibilität des eigenen Lebens. [Süddeutsche Zeitung, 25.01.2002]
Im Übrigen entbehren Spekulationen über eine unendliche gentechnische Perfektibilität des Menschen der wissenschaftlichen Grundlage. [Die Welt, 05.07.2001]
Doch hatte sie gegenüber diesen Regeln und gegenüber der scheinbaren Perfektibilität des Landes von Anfang an eine hohe Skepsis, mitunter auch eine gewisse Verachtung. [Die Zeit, 26.10.2009, Nr. 43]
Der Glaube an den Fortschritt, an eine unendliche Perfektibilität – eine unendliche Aufgabe in der Moral – und die Vorstellung von der ewigen Wiederkehr sind komplementär. [Benjamin, Walter: Das Passagen-Werk. In: Tiedemann, Rolf (Hg.), Gesammelte Schriften Bd. 5,1, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1982 [1928-1929, 1934-1940], S. 170]
Kühl und illusionslos, glaubt er eher an den Sündenfall als an das Theorem von der natürlichen Güte und Perfektibilität des Menschen. [Die Welt, 18.09.2000]
Zitationshilfe
„Perfektibilität“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Perfektibilit%C3%A4t>.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
Perfekt
Perestroika
Pereskia
Perenne
Peremtion
Perfektion
Perfektionierung
Perfektionismus
Perfektionist
Perfektpartizip