Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Personalunion, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Aussprache 
Worttrennung Per-so-nal-uni-on
Wortzerlegung personal Union
eWDG

Bedeutungen

1.
Vereinigung verschiedener Ämter oder Aufgaben in einer Person
Beispiel:
die Personalunion zwischen den Monopolen im staatsmonopolistischen Kapitalismus
2.
historisch Vereinigung zweier Staaten durch die Person des Monarchen unter fortbestehender staatsrechtlicher Trennung
Beispiel:
die Personalunion zwischen dem Kurfürstentum Hannover und dem Königreich England

Typische Verbindungen zu ›Personalunion‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Personalunion‹.

Verwendungsbeispiele für ›Personalunion‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Tatsächlich habe in Österreich noch niemand von Personalunion gesprochen, woraus man die Lehre ziehen solle, sich ebenfalls nicht allzulaut anzubieten. [Archiv der Gegenwart, 2001 [1933]]
Polen regierte er fortan in Personalunion mit dem Russischen Reich. [Die Zeit, 02.04.1993, Nr. 14]
Doch in der Personalunion behielt der polnische Adel am Ende die Überhand. [Die Zeit, 13.04.1990, Nr. 16]
So entstand die Personalunion mit Emma, und die macht ihr zu schaffen. [Die Zeit, 12.12.1980, Nr. 51]
Die Vereinigung von Ämtern, Funktionen oder Tätigkeiten in der Hand einer Person heißt Personalunion. [o. A. [a.w.]: Personalunion. In: Aktuelles Lexikon 1974-2000, München: DIZ 2000 [1988]]
Zitationshilfe
„Personalunion“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Personalunion>.

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