Pessach, das

Grammatik Substantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Pessach(s) · wird nur im Singular verwendet
Aussprache  [ˈpɛsaχ]
Worttrennung Pes-sach
Herkunft aus gleichbedeutend pesaḥhebr (פֶּסַח), zur Wurzel psḥhebr (פסח) ‘zurückstoßen, abprallen, überspringen’
ZDL-Vollartikel

Bedeutung

im März oder April von den Juden gefeiertes achttägiges Fest, das an den Auszug des jüdischen Volkes aus Ägypten erinnert
Synonym zu Passah
Das genaue Datum dieses Festes wird durch den Mondkalender (15. bis 21. bzw. 22. Nisan) bestimmt. Es gehört zu den höchsten jüdischen Festen und mit zahlreichen Feierlichkeiten begangen.
Beispiele:
Christen feiern diese Woche Ostern, die Juden ab Mittwoch Pessach. [Der Bund, 08.04.2020]
»Die jüdischen Feiertage haben einen starken Bezug zu Essen, es sind viele Rituale damit verbunden.« Chanukka weniger. Aber Pessach zum Beispiel, Naomi B[…]s Lieblingsfest, es erinnert an den Auszug aus Ägypten, die Befreiung von der Sklaverei. [Der Tagesspiegel, 05.12.2020]
Es ist traurig, aber für Juden in Deutschland spielen die Themen Sicherheit und Bedrohung eine ähnlich große Rolle wie Jom Kippur, Pessach und Matze‑Brot. [Süddeutsche Zeitung, 06.06.2020]
Man kann Pessach auch als ein Fest der Freiheit und der Hoffnung bezeichnen, dass es mehr gibt als das tägliche Allerlei. [Welt am Sonntag, 21.04.2019]
Wir dachten sicherlich alle zum erstenmal daran, daß das Getto in den Tagen des christlichen Ostern und des jüdischen Pessach unterging. [Hermlin, Stephan: Die Zeit der Gemeinsamkeit. Berlin: Bibliothek Fortschrittlicher Deutscher Schriftsteller 1951, S. 146]

letzte Änderung:

Typische Verbindungen zu ›Pessach‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Pessach‹.

Zitationshilfe
„Pessach“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Pessach>.

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