Peter

GrammatikEigenname
Aussprache
WorttrennungPe-ter
Wortbildung mit ›Peter‹ als Letztglied: ↗Schmierpeter · ↗Stinkepeter · ↗Stinkpeter · ↗Struwelpeter · ↗Struwwelpeter · ↗Zottelpeter
eWDG, 1974

Bedeutung

Beispiel:
er heißt Peter
Schwarzer PeterKartenspiel für Kinder
Beispiel:
Schwarzen Peter spielen
umgangssprachlich, bildlich
Beispiele:
den Schwarzen Peter spielen (= den Schuldigen spielen)
jmdm. den Schwarzen Peter zuschieben, zuspielen (= jmdm. die Schuld zuschieben)
umgangssprachlich, abwertend, übertragen Mensch
Beispiele:
ein alberner, komischer, einfältiger, langweiliger, vergesslicher Peter
du dummer Peter!

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Der zwanzigjährige Peter verliebt sich in die erst sechzehnjährige Lila.
Suter, Martin: Lila, Lila, Zürich: Diogenes 2004, S. 109
Peter K. atmet aus eigener Kraft, seine Organe sind kerngesund.
Bild, 25.04.2002
Und schnell bekommt sie von allen den schwarzen Peter zugeschoben.
Der Tagesspiegel, 15.11.1999
Einen Rest des Geldes hatte er noch bei Peter erwartet.
Canetti, Elias: Die Blendung, München: Hanser 1994 [1935], S. 615
Dann hat ihr Peter seinen Finger in den Hals gesteckt.
Hausmann, Manfred: Abel mit der Mundharmonika. In: ders., Gesammelte Werke, Berlin: Fischer 1983 [1932], S. 62
Zitationshilfe
„Peter“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Peter>, abgerufen am 20.11.2019.

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