Pfänderspiel, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
Aussprache
WorttrennungPfän-der-spiel
WortzerlegungPfandSpiel
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

Gesellschaftsspiel, bei dem ein Mitspieler, wenn er etw. falsch gemacht hat, ein Pfand hinterlegen muss, das er am Schluss des Spiels nach Erfüllung einer scherzhaften Auflage zurückerhält

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Und plötzlich kam er auf den Einfall, Pfänderspiele zu veranstalten.
Ganghofer, Ludwig: Lebenslauf eines Optimisten. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1911], S. 18539
Der Tatbestand kommt ans Licht, als der Junge, Verlierer in einem erotischen Pfänderspiel, die Hosen runterlassen muss.
Süddeutsche Zeitung, 17.01.2004
Denn was die Angeklagten Pfänderspiele nennen, betrachtet das Gericht als „faßbare Unzuchtshandlungen“.
Die Zeit, 17.06.1960, Nr. 25
Regine Pabst spielte - auf die Ankunft anderer noch wartend - ein Pfänderspiel, Teekesselraten.
o. A.[Autorenkollektiv am Psychologischen Institut der Freien Universität Berlin]: Sozialistische Projektarbeit im Berliner Schülerladen Rote Freiheit. Frankfurt: Fischer Bücherei 1971, S. 319
Der klassische Rätselkrimi einer Agatha Christie, mit dem die Bücher ihrer avancierten Nachfolger aus Unkenntnis immer noch verwechselt werden, wirkt dagegen wie ein albernes Pfänderspiel.
Die Zeit, 08.12.2005, Nr. 50
Zitationshilfe
„Pfänderspiel“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Pfänderspiel>, abgerufen am 19.03.2019.

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