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Pfefferminze, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Aussprache 
Worttrennung Pfef-fer-min-ze
Wortzerlegung Pfeffer Minze
Wortbildung  mit ›Pfefferminze‹ als Erstglied: Pfefferminzbruch
eWDG

Bedeutung

als Heilpflanze gebrauchtes, zu den Lippenblütlern gehörendes stark aromatisch duftendes Kraut, aus dem das Pfefferminzöl gewonnen wird
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Minze · Pfefferminze
Minze f. Name für Pflanzen, die ein ätherisches, „pfefferminzartig“ riechendes Öl enthalten, ahd. minza (8./9. Jh.), mhd. minz(e), asächs. minta, mnl. mente, minte, mnd. minte (woraus die nordgerm. Formen), aengl. minte, engl. mint sind Entlehnungen aus lat. ment(h)a, griech. mínthē, míntha (μίνθη, μίνθα), dessen Ursprung wohl in einer nicht-ie. Sprache liegt. Dazu Pfefferminze f. nach dem pfefferartigen Geschmack der Blätter (belegt seit 18. Jh., doch wohl älter).

Verwendungsbeispiele für ›Pfefferminze‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Er bringt selber den süßen Tee mit grüner Pfefferminze zum Tisch. [Süddeutsche Zeitung, 02.04.1997]
Auch der Pfefferminztee schmeckt hervorragend, nämlich richtig doll nach Pfefferminze. [Der Tagesspiegel, 27.11.2001]
Auch Pfefferminze spendet Kraft, Pflanzen namens Marco und die stark riechende Santa Rosa wiederum vertreiben schlechte Energie. [Die Zeit, 18.11.2013, Nr. 41]
Beim Herumschlendern steigt der Duft frischer Pfefferminze und Koriander in die Nase. [Die Zeit, 13.02.2012, Nr. 07]
Von Ursula Friedrich Gottlob habe ich Pfefferminze in meinem Garten. [Der Tagesspiegel, 17.08.2003]
Zitationshilfe
„Pfefferminze“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Pfefferminze>.

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