Pfeifer, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Pfeifers · Nominativ Plural: Pfeifer
Aussprache 
Worttrennung Pfei-fer
Wortbildung  mit ›Pfeifer‹ als Letztglied: Querpfeifer
eWDG

Bedeutung

historisch Spieler eines volkstümlichen Blasinstruments im Spätmittelalter

Thesaurus

Synonymgruppe
Schiedsrichter · Unparteiischer  ●  Pfeifer  ugs. · Referee  fachspr., Sportsprache, engl. · Schiri  ugs.
Oberbegriffe
Unterbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›Pfeifer‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Pfeifer‹.

Verwendungsbeispiele für ›Pfeifer‹

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Weil Robin ein guter Pfeifer ist, soll er dies Stück spielen.
Reaney, Gilbert: Guido (I). In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1956], S. 35934
Draußen, vor den heruntergelassenen Jalousien, tobten die Böllerschüsse, Pfeifer und Schwärmer.
Neutsch, Erik: Spur der Steine, Halle: Mitteldeutscher Verl. 1964 [1964], S. 302
Er zog mit einer Gruppe von Pfeifern und Trommlern durch die Schenken und schlug mit seinem Stock auf die Zapfen der Fässer.
o. A. [- ty -]: Großer Zapfenstreich. In: Aktuelles Lexikon 1974-2000, München: DIZ 2000 [1975]
Auch Trommler, Pfeifer und Trompeter marschierten auf und sorgten für musikalische Umrahmung.
P. M.: Peter Moosleitners interessantes Magazin, 1993, Nr. 10
Der Profoß (Militärpolizist) zog am Abend mit einem Pfeifer und einem Trommler durch die Schänken und schlug mit seinem Stock auf den Zapfen des Fasses.
o. A. [eli]: Großer Zapfenstreich. In: Aktuelles Lexikon 1974-2000, München: DIZ 2000 [1995]
Zitationshilfe
„Pfeifer“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Pfeifer>, abgerufen am 06.12.2021.

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