Pfründner, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Pfründners · Nominativ Plural: Pfründner
Aussprache
WorttrennungPfründ-ner
eWDG, 1974

Bedeutung

veraltet
1.
Inhaber einer Pfründe
2.
Insasse eines Altersheims, Armenhauses
Beispiel:
Es war der Pfründner Lull, der, von Haus zu Haus wankend, seinen Unterhalt suchen mußte [RoseggerGottsucher8,133]

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

An lediglich vier Pfründner hat sich jenes gute alte Recht des Jahres 1334 vererbt.
Süddeutsche Zeitung, 04.12.2002
Über fünf Jahrhunderte beherbergte diese Einrichtung Kranke, Pfründner, die Armen Salzburgs.
Die Zeit, 05.11.1982, Nr. 45
Dem Pfründner war die Aufbringung der Amtsausgaben oft, zuweilen durchweg, abgenommen oder es waren bestimmte Teile des Pfründeneinkommens dafür festgelegt.
Weber, Max: Wirtschaft und Gesellschaft. In: Weber, Marianne (Hg.), Grundriß der Sozialökonomik, Tübingen: Mohr 1922 [1909-1914, 1918-1920], S. 653
Die 24 Pfründner in Aub halfen im Wirtschaftsbetrieb mit und machten sich für die Gemeinschaft nützlich.
Süddeutsche Zeitung, 05.10.2004
Nach einer Anordnung in den Statuten des Kathedralkapitels von Zadar (1393) mußte jeder neuernannte Pfründner den greg. Choral lernen.
Grgic, Marijan: Zadar. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1968], S. 24977
Zitationshilfe
„Pfründner“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Pfründner>, abgerufen am 12.11.2019.

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