Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Pfusch, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Pfusch(e)s · wird nur im Singular verwendet
Aussprache 
Wortbildung  mit ›Pfusch‹ als Erstglied: Pfuscharbeit  ·  mit ›Pfusch‹ als Letztglied: Baupfusch
eWDG

Bedeutung

salopp liederliche Arbeit
Beispiel:
das ist alles, richtiger Pfusch!

Thesaurus

Synonymgruppe
Pfuscharbeit · Schund · schlechte Arbeit  ●  Gestümper  ugs. · Mist  ugs. · Murks  ugs. · Murkserei  ugs. · Pfusch  ugs. · Pfuscherei  ugs. · Schlamperei  ugs. · Schlendrian  ugs. · Schluderei  ugs.
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›Pfusch‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Pfusch‹.

Verwendungsbeispiele für ›Pfusch‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das klingt alles etwas nach Pfusch, aber es funktioniert einwandfrei. [C't, 2001, Nr. 25]
Den angeblichen "Pfusch" hatte er indes erst Jahre später moniert. [Süddeutsche Zeitung, 19.01.2000]
Glas verzeiht noch weniger als andere empfindliche Materialien Pfusch am Bau. [Süddeutsche Zeitung, 23.03.1999]
Solche Probleme sind nicht selten durch Pfusch am Bau bedingt. [Die Welt, 23.12.1999]
Doch wie oft mussten sie gegen Pfusch am Bau kämpfen! [Bild, 12.11.2003]
Zitationshilfe
„Pfusch“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Pfusch>.

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