Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Phänomenologie, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Phänomenologie · Nominativ Plural: Phänomenologien · wird meist im Singular verwendet
Aussprache 
Worttrennung Phä-no-me-no-lo-gie
Herkunft Griechisch
eWDG

Bedeutung

Philosophie
a)
von Hegel gegebene Darstellung der Erscheinungs- und Entwicklungsformen des Geistes
Beispiel:
Phänomenologie des Geistes [ HegelPhänomenologieTitel]
b)
von Husserl begründete philosophische Strömung, die den Ursprung der Erkenntnisgewinnung in den unmittelbar gegebenen Erscheinungen sieht

Typische Verbindungen zu ›Phänomenologie‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Phänomenologie‹.

Verwendungsbeispiele für ›Phänomenologie‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Hat nicht die Phänomenologie unserer Tage ein viel weiteres Feld der Intuition freigelegt? [Hartmann, Nicolai: Der Aufbau der realen Welt, Berlin: de Gruyter 1940, S. 395]
Er verlagert den Film konsequent vom Terrain der Psychologie auf das der Phänomenologie. [Die Zeit, 06.01.2014, Nr. 01]
Nur in der Phänomenologie seiner Taten können wir uns seiner versichern. [Die Zeit, 15.07.1948, Nr. 29]
Für sich genommen erscheint seine Phänomenologie der sprachlichen Form seltsam antiquiert. [Süddeutsche Zeitung, 13.04.2002]
In diesem hochgradig verknappten Vers ist eine ganze lyrische Phänomenologie ausgesprochen. [Süddeutsche Zeitung, 26.08.1999]
Zitationshilfe
„Phänomenologie“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Ph%C3%A4nomenologie>.

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