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Phänotypus

Worttrennung Phä-no-ty-pus
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

Biologie Gesamtheit der Merkmale eines Lebewesens, wie sie durch Erbanlagen und Umwelteinflüsse geprägt werden

Verwendungsbeispiele für ›Phänotypus‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Sprach‑ und Sportfiguren sind zwar stammverwandt, doch im Phänotypus grundverschieden. [Die Zeit, 06.02.1989, Nr. 06]
Aber die Verhältnisse für Politiker sind anders, und der Phänotypus Eichel ist es ganz gewiss ebenfalls. [Die Zeit, 19.05.2004, Nr. 21]
Die Realisierung des Genotypus führt zu dem äußeren Erscheinungsbild eines Organismus, dem Phänotypus. [Nultsch, Wilhelm: Allgemeine Botanik, Stuttgart: Thieme 1986 [1964], S. 393]
In der physiologischen Erbforschung erschließt sich stets der Genotypus (das Anlagenbild) aus dem Phänotypus (dem Erscheinungsbild). [Die Zeit, 11.11.1954, Nr. 45]
Wir treiben lediglich eine Gesundheitspflege des Phänotypus, des Erscheinungsbildes des Individuums, jedoch keine Erbgesundheitspflege des Genotypus, des Erbbildes der Familie. [Die Zeit, 16.09.1966, Nr. 38]
Zitationshilfe
„Phänotypus“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Ph%C3%A4notypus>.

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