Fantasiegebilde, das

Alternative Schreibung Phantasiegebilde
Grammatik Substantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Fantasiegebildes · Nominativ Plural: Fantasiegebilde
Aussprache [fantaˈziːgəˌbɪldə]
Worttrennung Fan-ta-sie-ge-bil-de ● Phan-ta-sie-ge-bil-de
Wortzerlegung FantasieGebilde
Rechtschreibregeln § 32 (2)
eWDG und ZDL

Bedeutungen

1.
der Erfindungsgabe entsprungene, schöpferische Vorstellung
Beispiele:
Was ich wirklich zutiefst bewundere, ist literarische Begabung – also wenn jemand aus dem Nichts irgendwelche Fantasiegebilde zaubern und in einer tollen Sprache auf Papier bringen kann. [Quantenkonferenz, 06.06.2017, aufgerufen am 06.05.2020]
In seinem Roman »Reise in achtzig Tagen um die Welt« verwendete Jules Verne neben Luftschiffen auch Fantasiegebilde auf Schienen. [Süddeutsche Zeitung, 07.04.2018]
Da »die Götter immer nur so klug und vernünftig (waren) wie die Menschen, als deren Phantasiegebilde sie erschaffen wurden« […], können auch die beliebten Zehn Gebote der Bibel für uns heute keinen gültigen Moralkodex mehr darstellen. [no heaven – only sky, 10.03.2011, aufgerufen am 05.06.2015]
Das Buch [ein Sammelband über die Zukunft der Europäischen Union] ist Ideensammlung und Denkanstoß für ein anderes Europa. Oder wie [die Ko-Autorin] Meißner‑Blau es in ihrem Beitrag formuliert: »Utopien sind keine Fantasiegebilde, sie sind die Tatsachen von Morgen, so wie die Utopien von gestern unsere Lebenswirk[l]ichkeiten von heute sind.« [Der Standard, 30.03.2009]
Gerade Horrorfilme spielen ja mit unserer Angst vor den eigenen Fantasiegebilden und steigern sie durch Tricks wie Unschärfen, Dunkelheiten, das plötzliche Auftauchen und Verschwinden der schrecklichen Gestalten. [Die Zeit, 30.11.2005]
Der deutsche Maler Arrigo Wittler […] ist dieser Tage im Künstlerort Worpswede bei Bremen gestorben. […] Tatsächlich haben seine von […] Spukgestalten und surrealen Phantasiegebilden durchwirkten Gemälde in ihrer Originalität bis auf den heutigen Tag nichts eingebüsst. [Neue Zürcher Zeitung, 25.08.2004]
abwertend Vorstellung oder Überzeugung, die auf eine wirklichkeitsfremde, falsche oder nicht nachvollziehbare Auffassung von etw. zurückzuführen ist; auf unrealistischen bzw. illusorischen Vorstellungen und Überzeugungen basierendes Vorhaben, das nicht oder und nur unter extrem schwierigen Bedingungen umzusetzen ist
Beispiele:
seine Ideen sind reine FantasiegebildeWDG
»Die Menschen glaubten, die [2,5 Kilometer lange Schrägseil-]Brücke sei das Phantasiegebilde eines Ingenieurs, etwas Größenwahnsinniges, das sich niemals realisieren ließe«, erinnert sich der Bürgermeister von Millau[…]. [Süddeutsche Zeitung, 13.10.2010]
Der Rechtsanwalt […] betonte, es sei »ein Fantasiegebilde der Staatsanwaltschaft« gewesen, dass sein Mandant einer der Mittäter gewesen sein könnte. [Die Welt, 19.09.2018]
Beim Prozess gegen den norwegischen Massenmörder Anders Behring Breivik stuft die Staatsanwaltschaft dessen politische Erklärungen als Fantasiegebilde ein. [Die Zeit, 21.06.2012 (online)]
Der »Islamische Staat Irak«, jenes Phantasiegebilde, hinter dem sich das Terrornetzwerk al‑Qaida […] versteckt, hat schon so viele Kampagnen und Offensiven ausgerufen, dass wahrscheinlich nicht einmal die Kämpfer selbst wissen, ob sie gerade im Rahmen von »Operation Würde« oder »Blitz« ins Feld ziehen. [Der Spiegel, 06.12.2007 (online)]
2.
anerkennend sich durch Einfallsreichtum und kreatives Können auszeichnendes architektonisches, künstlerisches, kompositorisches Werk, Kunstobjekt, Modell o. Ä.
siehe auch Kreation (●)
Beispiele:
Die Befriedigung solcher Art, wie die Freude des Künstlers am Schaffen, an der Verkörperung seiner Phantasiegebilde, die des Forschers an der Lösung von Problemen und am Erkennen der Wahrheit, haben eine besondere Qualität, die wir gewiss eines Tages werden metapsychologisch charakterisieren können. [Jean-Pol Martins Weblog, 24.02.2011, aufgerufen am 05.06.2015]
In seiner Werkstatt […] zerlegt Junichi S[…] seit fast 30 Jahren amerikanische Oldtimer und remodelliert sie zu fahrbaren Fantasiegebilden. [Die Welt, 28.05.2016]
So winken ihnen [Gästen eines historischen, aufwändig restaurierten Hotels] aus den historischen Kulissen in Foyer und Patio zeitgenössische Grazien zu: hauchfeine Fantasiegebilde von tanzenden Hasen und fahneschwingenden Katzen in Menschengröße, die aus der Werkstatt der Metallkünstlerin Gislaine Marro stammen. [Die Zeit, 18.10.2012]
Schon als Schuljunge, als er in den Bergen lebte, baute er an den Bächen Wasserräder, mit denen er Fantasiegebilde, seltsame kleine Maschinen aus Holz, Draht und Nägeln, antrieb. [Duden, Lesebuch. Berlin u. a., 2006.]
Eine großzügige Spiellandschaft mit einem Phantasiegebilde – halb Schiff, halb Brücke – entstand gleich neben der neuen eleganten Brücke […]. [Berliner Zeitung, 20.04.2001]
häufig abwertend sich nicht unmittelbar erschließendes, irritierendes oder befremdliches architektonisches, künstlerisches Werk, Kunstobjekt o. Ä.
Beispiele:
Laut dem bei der Feier [eines Unternehmens] anwesenden Künstler handelt es sich bei der Plastik um ein Phantasiegebilde. Der gewaltige Bogenaufschwung ist als brückenschlagende Verbindung in andere, neue Räume gedacht und soll die Auslandaktivitäten der Firma symbolisieren. Auch die dreieckigen Pfeilformen weisen in neue Dimensionen. Die obere, anders angeordnete Bogenform steht für Innovation. [Neue Zürcher Zeitung, 01.06.1994]
Metallisch und weiß ist […] die Einrichtung gehalten; die Bücher […] liegen auf sterilen Tischen, die auch einen OP (= Operationssaal) schmücken würden, darüber wölben sich Fantasiegebilde aus Metallstangen, die dreidimensionalen Buchstaben ähneln, aber auch vom Kinderspielplatz stammen könnten. [Die Welt, 17.10.2019]
Tatsächlich steht man in der Ausstellung wie in einem hyperstilisierten, sinnlich‑sentimentalen Fantasiegebilde, in dem nichts greifbar ist und trotzdem alles zu spüren. [Die Welt, 25.10.2014]
»Einige Trachten sind reine Fantasiegebilde, in die alles integriert wurde, was der Markt gerade an Materialien und Verzierungen hergab«, sagt Gregor H[…]. [Welt am Sonntag, 19.04.2015]
3.
die Vorstellungskraft anregendes, den Anschein eines künstlerischen Werkes erweckendes Naturphänomen
siehe auch Naturschauspiel
Beispiele:
Allenfalls eine Ente stört mal frontal die nahezu perfekte Spiegelung der Idylle, während am Heck des Fährmanns lautlos stakende Ruderstange die magische Wasserlandschaft zu immer neuen Fantasiegebilden verwirbelt. [Welt am Sonntag, 16.08.2015]
Prächtige Eishallen, ‑grotten, ‑dome mit tollen Phantasiegebilden. Der zirka dreistündige […] [Aufstieg] in Deutschlands größte erschlossene Eishöhle (1.570 m) lohnt sich. [Die Zeit, 01.10.2003]
Der letzte Grat vor dem Gipfel war ein Phantasiegebilde aus Reif, ein grosser Teppich aus Eisblumen, die in einem violetten Himmel schwebten. [Jahrbuch des Schweizer Alpen-Clubs. Schweizer Alpen-Club, Zürich 1995]

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Thesaurus

Synonymgruppe
(reines) Fantasieprodukt · ↗(reines) Phantasieprodukt · Fantasiegebilde · ↗Kunstprodukt · Phantasiegebilde · Produkt der (reinen) Fantasie · Produkt der (reinen) Phantasie · der (reinen) Fantasie entsprungen · der (reinen) Phantasie entsprungen · künstliches Gebilde
Assoziationen
  • Fantastik · ↗Phantastik
  • artifiziell · ↗falsch · ↗künstlich · nachgebildet · nicht echt · ↗pseudo... · ↗synthetisch · synthetisiert · ↗unecht
  • Schein... · fingiert · ↗gekünstelt · geschauspielert · gestellt · in Szene gesetzt · inszeniert · nicht echt · simuliert · vorgegaukelt · vorgespielt · vorgetäuscht · zur Schau getragen  ●  aufgesetzt  ugs. · markiert  ugs.
  • (etwas ist / wäre) zu schön, um wahr zu sein · (jemandes) Phantasie geht mit ihm durch · Wunschdenken sein  ●  (da) ist (wohl) der Wunsch der Vater des Gedankens  Redensart
Synonymgruppe
Ausgeburt der Fantasie · Ausgeburt der Phantasie · Fantasiegebilde · ↗Fantasieprodukt · ↗Fantasterei · ↗Flausen im Kopf · ↗Kopfgeburt · ↗Luftnummer · Phantasiegebilde · ↗Phantasieprodukt · ↗Phantasterei · Produkt der Fantasie  ●  Ausgeburt einer kranken Fantasie  stark abwertend · Ausgeburt einer kranken Phantasie  stark abwertend · ↗Hirngespinst  ugs. · ↗Luftschloss  ugs. · ↗Spinnerei  ugs. · ↗Wolkenkuckucksheim  ugs. · ↗Wolkenschloss  ugs., fig.
Oberbegriffe
Assoziationen
  • leere Versprechungen · vollmundige Ankündigung(en)  ●  ↗Seifenblase  fig. · ↗Windei  fig. · ↗Luftnummer  ugs. · ↗heiße Luft  ugs., fig. · vox et praeterea nihil  geh., lat.
  • Fieberträume · ↗Phantasterei (häufig Plur.) · blühender Unsinn · der reinen Phantasie entsprungen · wilde Phantasien
  • Wahnidee · ↗Zwangsvorstellung  ●  fixe Idee  ugs.
  • (sich) als Illusion herausstellen · (sich) als unrealistisch erweisen · (sich) nicht erfüllen · (sich) nicht realisieren · (zer)platzen wie eine Seifenblase · nicht Realität werden · nicht in Erfüllung gehen · zunichte gemacht werden (Hoffnung) · ↗zunichte machen · zunichtegemacht werden · ↗zunichtemachen  ●  (sich) zerschlagen (Hoffnungen)  fig. · begraben müssen (die Hoffnungen auf ...)  fig. · ↗zerplatzen (Träume)  fig. · (in sich) zusammenfallen wie ein Kartenhaus  ugs.
  • Einbildung · ↗Erscheinung · ↗Geisterbild · ↗Halluzination · ↗Illusion · ↗Offenbarung · ↗Phantom · ↗Selbsttäuschung · ↗Sinnestäuschung · ↗Trugbild · Trugwahrnehmung · ↗Täuschung · ↗Vision · ↗Wahnbild · ↗Wahnvorstellung  ●  ↗Fata Morgana  fig. · ↗Gesicht (oft Plural: Gesichte)  veraltet · ↗Hirngespinst  abwertend · Butterland  fachspr., Jargon, seemännisch · Hallu (meist Plural: Hallus)  ugs. · reizunabhängige Sinneswahrnehmung  fachspr.
  • (etwas) fabeln (von) · ↗fabulieren · wirres Zeug reden  ●  Unsinn erzählen  Hauptform · ↗(herum)fantasieren  ugs. · ↗(herum)phantasieren  ugs. · ↗(herum)spinnen  ugs. · (sich) einen zusammenphantasieren  ugs. · Blech reden  ugs., veraltend · Scheiße erzählen  derb · Scheiße labern  derb · dummes Zeug erzählen  ugs. · einen vom Pferd erzählen  ugs. · ↗irrereden  geh. · kariert quatschen  ugs., berlinerisch · rumspacken  ugs., jugendsprachlich, salopp · saublöd daherreden  ugs., süddt. · saudummes Zeug daherreden  ugs. · ↗spintisieren  geh.
  • (positive) Utopie · ↗Ideal · ↗Vision · ↗Vorbild · ↗Vorstellung · ↗Zukunftsbild
  • leicht verrückt sein · mit jemandem ist kein vernünftiges Wort zu reden · nicht ganz bei Verstand sein · seine fünf Sinne nicht beieinander haben  ●  (jemandem) brennt der Kittel  fig. · einen kleinen Mann im Ohr haben  fig., veraltend · ↗spinnen  Hauptform · (bei jemandem ist) eine Schraube locker  ugs., fig. · (den) Verstand verloren haben  ugs., fig., übertreibend · (ein) Ei am Wandern haben  derb, regional · (en) Pinn im Kopp haben  ugs., norddeutsch · (jemandem haben sie) ins Gehirn geschissen  derb · (jemandem) geht's wohl nicht gut  ugs. · (wohl) einen Sonnenstich haben  ugs., fig. · den Schuss nicht gehört haben  ugs., fig. · die Kappe kaputt haben  ugs. · ein Rad abhaben  ugs. · eine Macke haben  ugs. · ↗eine Meise haben  ugs. · ↗eine Schraube locker haben  ugs., fig. · einen Dachschaden haben  ugs., fig. · einen Ecken abhaben  ugs., schweiz. · einen Hammer haben  ugs. · einen Haschmich haben  ugs. · einen Hau weg haben  ugs. · einen Huscher haben  ugs. · einen Klamsch haben  ugs., österr. · einen Klopfer haben  ugs., österr. · einen Knacks weghaben  ugs. · ↗einen Knall haben  ugs. · einen Pecker haben  ugs., österr. · einen Piep haben  ugs. · einen Piepmatz haben  ugs., fig. · einen Schaden haben  ugs. · ↗einen Schatten haben  ugs. · einen Schlag haben  ugs. · einen Schlag weg haben  ugs. · ↗einen Schuss haben  ugs. · ↗einen Sockenschuss haben  ugs. · einen Spleen haben  ugs. · ↗einen Sprung in der Schüssel haben  ugs., fig. · ↗einen Stich haben  ugs. · einen Triller unterm Pony haben  ugs., scherzhaft · ↗einen Vogel haben  ugs., fig. · ↗einen an der Klatsche haben  ugs. · einen an der Murmel haben  ugs. · einen an der Mütze haben  ugs. · ↗einen an der Waffel haben  ugs. · einen feuchten / nassen Hut aufhaben  ugs., fig. · einen weichen Keks haben  ugs. · gaga sein  ugs. · mit dem Klammerbeutel gepudert (worden) sein  ugs., fig. · neben der Spur (sein)  ugs., fig. · nicht alle Latten am Zaun haben  ugs., fig. · nicht alle Tassen im Schrank haben  ugs., fig. · nicht ganz bei Trost sein  ugs. · ↗nicht ganz dicht sein  ugs. · nicht ganz frisch in der Birne (sein)  ugs. · nicht ganz hundert sein  ugs., schweiz. · ↗nicht ganz richtig im Kopf sein  ugs. · nicht ganz richtig im Oberstübchen sein  ugs., fig. · nicht ganz sauber ticken  ugs. · nicht richtig ticken  ugs. · sie nicht alle haben  ugs. · verpeilt sein  ugs. · verstrahlt (sein)  derb · weiß nicht, was er daherredet  ugs.
  • (den) Bezug zur Realität verlieren  ●  (die) Bodenhaftung verlieren  fig. · (jemandem) zu Kopf steigen (Erfolg, Ruhm)  fig. · ↗abheben  ugs., fig.
  • (der) Wunsch (ist/war) der Vater des Gedankens · ↗Illusion · ↗Scheinwelt · ↗Wunschbild · ↗Wunschdenken · ↗Wunschtraum · ↗Wunschvorstellung · falsche Hoffnung · ↗frommer Wunsch  ●  ↗Seifenblase  fig. · schöner Traum  fig. · zu hoch gegriffen (Ziel)  fig. · ↗Blütentraum  geh.
  • Feenpalast · ↗Märchenschloss · ↗Traumschloss · ↗Wolkenkuckucksheim
  • (das) Blaue vom Himmel versprechen · goldene Berge versprechen · unrealistische Erwartungen wecken
  • Idealisierung · ↗Schwärmerei · ↗Träumerei
  • (eine) wackelige Angelegenheit (sein)  ●  auf Sand bauen  fig. · auf Sand gebaut haben  fig. · auf tönernen Füßen stehen  fig. · auf unsicheren Beinen stehen  fig. · auf unsicheren Füßen stehen  fig. · (eine) wackelige Kiste (sein)  ugs., fig.
  • abenteuerliche Erklärung(en)  ●  (Glaube an) das Wirken finsterer Mächte  variabel · ↗Verschwörungserzählung  fachspr. · ↗Verschwörungstheorie  ugs., Hauptform
  • (reine) Theorie · ↗These · bloße Vermutung(en) · unbewiesene Behauptung(en)
  • (etwas) liegt in ferner Zukunft · ↗Zukunftsmusik  ●  Bis dahin wird noch viel Wasser den Rhein herunterfließen.  ugs., sprichwörtlich

Typische Verbindungen zu ›Fantasiegebilde‹, ›Phantasiegebilde‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Phantasiegebilde‹.

Zitationshilfe
„Fantasiegebilde“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Fantasiegebilde>, abgerufen am 12.04.2021.

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