Pharmakon, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
Aussprache
WorttrennungPhar-ma-kon (computergeneriert)
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
bildungssprachlich Arzneimittel
2.
veraltet Zauber-, Liebestrank

Thesaurus

Medizin
Synonymgruppe
Arzneistoff · Pharmakon · ↗Pharmawirkstoff · pharmazeutischer Wirkstoff
Unterbegriffe
  • Botox · ↗Botulin · Botulinum-Neurotoxin · ↗Botulinumtoxin · Botulinustoxin · Botulismustoxin
  • Acetylcystein  ●  Mercaptursäure  veraltet
  • Inselhormon · ↗Insulin · Insulinhormon · Insulinum
  • Brenzcatechinamine · Catecholamine · Katecholamine
  • Chlorambucil  ●  Leukeran  Handelsname
  • Opiumtinktur  ●  ↗Laudanum  veraltet · Meconium  veraltet · ↗Mohnsaft  veraltet
  • Antiestrogen · Estrogen-Blocker
Assoziationen
Medizin
Synonymgruppe
Arznei · ↗Arzneimittel · ↗Heilsubstanz · ↗Medikament · ↗Medizin · ↗Pharmazeutikum · ↗Präparat · ↗Remedium · ↗Therapeutikum  ●  ↗Agens  fachspr. · ↗Heilmittel  ugs. · ↗Mittel  ugs. · Pharmakon (Plural = Pharmaka)  fachspr.
Oberbegriffe
Unterbegriffe
Assoziationen
  • Apotheke · ↗Arzneiausgabe
  • Hausmittel · Hausmittelchen (leicht abwertend) · für den Hausgebrauch
  • FDA  engl. · Food and Drug Administration  engl.
  • Arzneimittelverordnung · ↗Rezept  ●  Medikamentation  fachspr., medizinisch · ↗Medikation  fachspr.
  • Doping
  • (aktive) Substanz · ↗Wirkstoff
  • Nebenwirkung · unerwünschte Arzneimittelwirkung
  • Applikationsform · ↗Verabreichungsform
  • Adewurz · Alter Thee · ↗Althee · Arteawurzel · Arznei-Eibisch · Echter Eibisch · Eibesch · Eibischwurz · ↗Eisenkraut · Heilwurz · Hemisch · Hülfwurz · Ibisch · Ibischa · Ibischpappel · Ibischwurz · Sammetpappeln · Samtpappel · Schleimwurzel · Sumpfmalve · Teewurzel · Ungerschkrud · Weiße Malve · weiße Pappel · wilde Pappel  ●  Ebich  mittelhochdeutsch · Eibich  österr. · Eibschen  schweiz. · Grozpapel  althochdeutsch · Heemst  niederländisch · Hemst  niederländisch · Homes  mittelniederdeutsch · Hüffwurzel  schlesisch · Hünst  mittelniederdeutsch · Ibsche  mittelhochdeutsch, schweiz. · Ibschge  schweiz. · Ipsch  mittelhochdeutsch · Pallenblöm  mittelniederdeutsch · Rockwort  mittelniederdeutsch · Weizpappel  mittelhochdeutsch · Ybesce  mittelhochdeutsch · alte Eh  österr. · wilt Pippeln  mittelniederdeutsch · witte Hümst  mittelniederdeutsch · witte Malve  mittelniederdeutsch · Althaea officinalis  fachspr., lat., griechisch

Typische Verbindungen
computergeneriert

Chemikalie Hersteller Herstellung Kosmetikum Nebenwirkung Verabreichung Wirkung geeignet

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Pharmakon‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Gebraucht wird das Geld vor allem für die Entwicklung von Pharmaka.
Die Welt, 30.05.2002
Die nicht auf dieser Liste befindlichen Pharmaka soll der Patient selbst bezahlen.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1999]
Also versucht er, durch Mineralien, Vitamine, aber auch Pharmaka, sich schnell wieder aufzubauen.
Für Dich, 1990, Nr. 8
Umgekehrt ergäbe sich die Möglichkeit, bei Kenntnis der Persönlichkeit die Wirkungen von Pharmaka vorauszusagen.
Erdmann, Gisela u. Janke, Wilhelm: Pharmakopsychologie. In: Asanger, Roland u. Wenninger, Gerd (Hgg.) Handwörterbuch Psychologie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1980], S. 21950
Bestimmte Pharmaka, sogenannte Tranquilizer, haben die Eigenschaft, den Erregungsgrad aufregender Begebenheiten oder Ereignisse zu senken.
Klix, Friedhart: Information und Verhalten, Berlin: Deutscher Verl. der Wissenschaften 1971, S. 400
Zitationshilfe
„Pharmakon“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Pharmakon>, abgerufen am 25.08.2019.

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