Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Picke, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Picke · Nominativ Plural: Picken
Aussprache 
Worttrennung Pi-cke (computergeneriert)
Wortbildung  mit ›Picke‹ als Letztglied: Eispicke
eWDG

Bedeutung

Spitzhacke
Beispiele:
mit Picke und Schaufel arbeiten
etw. mit der Picke losschlagen
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Pickel1 · Picke · Eispickel
Pickel1 m. ‘Spitzhacke’, älter Bickel, ahd. bickil (Hs. 12. Jh.), mhd. bickel ‘spitzes Werkzeug, Spitzhacke, Meißel’, zu dem unter picken (s. d.) behandelten Verb gebildete Gerätebezeichnung. Daneben auch gleichbed. Picke f. älter Bicke, spätmhd. bicke. – Eispickel m. ‘Spitzhacke des Bergsteigers zur Wegbereitung in Eis und Firn’ (2. Hälfte 19. Jh.).

Verwendungsbeispiele für ›Picke‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sehr bald kommt es aber hier zu einem zweckvollen Picken, zu einem durch "Erfahrung" modifizierten. [Goldstein, Kurt: Der Aufbau des Organismus, Den Haag: Nijhoff 1934, S. 119]
Und kaum rollt der Zug, da geht es auch schon los, das Picken. [Die Zeit, 14.06.1996, Nr. 25]
Das Picken nach unpassenden, nicht zweckdienlichen Objekten hört aber bald auf. [Mach, Ernst: Erkenntnis und Irrtum. In: Philosophie von Platon bis Nietzsche, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1905], S. 9630]
Er sah den Ball von der Seite kommen, schaute, zuckte und drosch mit der rechten Picke darauf ein. [Die Zeit, 16.09.2013, Nr. 38]
Vielleicht hätte er es wie im Halbfinale gegen die Türkei mit der Picke probieren sollen. [Der Tagesspiegel, 01.07.2002]
Zitationshilfe
„Picke“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Picke>.

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