Picke, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Picke · Nominativ Plural: Picken
Aussprache
WorttrennungPi-cke (computergeneriert)
Wortbildung mit ›Picke‹ als Letztglied: ↗Eispicke
eWDG, 1974

Bedeutung

Spitzhacke
Beispiele:
mit Picke und Schaufel arbeiten
etw. mit der Picke losschlagen
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Pickel1 · Picke · Eispickel
Pickel1 m. ‘Spitzhacke’, älter Bickel, ahd. bickil (Hs. 12. Jh.), mhd. bickel ‘spitzes Werkzeug, Spitzhacke, Meißel’, zu dem unter ↗picken (s. d.) behandelten Verb gebildete Gerätebezeichnung. Daneben auch gleichbed. Picke f. älter Bicke, spätmhd. bicke. Eispickel m. ‘Spitzhacke des Bergsteigers zur Wegbereitung in Eis und Firn’ (2. Hälfte 19. Jh.).

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Und kaum rollt der Zug, da geht es auch schon los, das Picken.
Die Zeit, 14.06.1996, Nr. 25
Sehr bald kommt es aber hier zu einem zweckvollen Picken, zu einem durch "Erfahrung" modifizierten.
Goldstein, Kurt: Der Aufbau des Organismus, Den Haag: Nijhoff 1934, S. 119
Das Picken nach unpassenden, nicht zweckdienlichen Objekten hört aber bald auf.
Mach, Ernst: Erkenntnis und Irrtum. In: Philosophie von Platon bis Nietzsche, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1905], S. 9630
Wir hackten und hieben mit Picken und Schaufeln in den Schutt.
Salomon, Ernst von: Der Fragebogen, Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 1961 [1951], S. 425
Die Freiland-Hühner nehmen die Dioxin-Gifte durch ständiges Picken aus dem belasteten Boden auf.
Die Welt, 17.01.2005
Zitationshilfe
„Picke“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Picke>, abgerufen am 12.12.2019.

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