Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Pickel, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Pickels · Nominativ Plural: Pickel
Aussprache 
Worttrennung Pi-ckel
Wortbildung  mit ›Pickel‹ als Erstglied: Pickelhaube  ·  mit ›Pickel‹ als Letztglied: Eispickel
eWDG

Bedeutung

leichte Spitzhacke
Beispiel:
die Bergsteiger schlugen mit dem Pickel Stufen in die Gletscherwand, sind mit Seil und Pickel ausgerüstet
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Pickel1 · Picke · Eispickel
Pickel1 m. ‘Spitzhacke’, älter Bickel, ahd. bickil (Hs. 12. Jh.), mhd. bickel ‘spitzes Werkzeug, Spitzhacke, Meißel’, zu dem unter picken (s. d.) behandelten Verb gebildete Gerätebezeichnung. Daneben auch gleichbed. Picke f. älter Bicke, spätmhd. bicke. – Eispickel m. ‘Spitzhacke des Bergsteigers zur Wegbereitung in Eis und Firn’ (2. Hälfte 19. Jh.).

Typische Verbindungen zu ›Pickel‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Pickel‹.

Verwendungsbeispiele für ›Pickel‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Der Pickel, der nachts bei einer unglücklichen Bewegung manchmal noch geschmerzt hatte, tat überhaupt nicht mehr weh. [Biller, Maxim: Cilly. In: ders., Wenn ich einmal reich und tot bin, Köln: Kiepenheuer & Witsch 1990, S. 150]
Aber der Name war schon lange vor den Pickeln in Gebrauch. [Krämer, Walter / Sauer, Wolfgang, Lexikon der populären Sprachirrtümer, Frankfurt a. M.: Eichborn 2001, S. 141]
Und das ist ziemlich viel Papier für ein paar Pickel. [Die Zeit, 06.04.2005, Nr. 15]
Nach zehn Metern bleibt er stehen, hält sich jetzt nur noch mit der linken Hand an einem Pickel. [Die Zeit, 05.01.2005, Nr. 01]
Er hat auch nur noch in den seltensten Fällen Pickel. [Die Welt, 07.01.2006]
Zitationshilfe
„Pickel“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Pickel#1>.

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Pickel, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Pickels · Nominativ Plural: Pickel
Aussprache 
Worttrennung Pi-ckel
Wortbildung  mit ›Pickel‹ als Erstglied: pickelig · picklig  ·  mit ›Pickel‹ als Letztglied: Eiterpickel
eWDG

Bedeutung

kleines, spitzes, oft eitriges Hautgeschwür
Beispiele:
sie hat Pickel auf der Nase, der Stirn
ein Mittel gegen Pickel
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Pickel2 m. ‘kleines Hautgeschwür, Pustel, Eiterbläschen’, landschaftlich verbreitet, durch Campe (1809) in die Literatursprache aufgenommen. Vielleicht Deminutivum zu Pick, mhd. bic, pic ‘Stich, Schnitt’, während Formen wie schles. Pücklich (um 1600), Pucklig ‘Geschwür’, Puckel ‘Warze’ eher als mundartliche Verkleinerungsbildungen zu dem unter Pocke (s. d.) dargestellten Substantiv angesehen werden können; vgl. nl. pukkel ‘Pickel’ zu nl. pok ‘Pocke, Blatter’.

Typische Verbindungen zu ›Pickel‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Pickel‹.

Verwendungsbeispiele für ›Pickel‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Der Pickel, der nachts bei einer unglücklichen Bewegung manchmal noch geschmerzt hatte, tat überhaupt nicht mehr weh. [Biller, Maxim: Cilly. In: ders., Wenn ich einmal reich und tot bin, Köln: Kiepenheuer & Witsch 1990, S. 150]
Aber der Name war schon lange vor den Pickeln in Gebrauch. [Krämer, Walter / Sauer, Wolfgang, Lexikon der populären Sprachirrtümer, Frankfurt a. M.: Eichborn 2001, S. 141]
Und das ist ziemlich viel Papier für ein paar Pickel. [Die Zeit, 06.04.2005, Nr. 15]
Nach zehn Metern bleibt er stehen, hält sich jetzt nur noch mit der linken Hand an einem Pickel. [Die Zeit, 05.01.2005, Nr. 01]
Er hat auch nur noch in den seltensten Fällen Pickel. [Die Welt, 07.01.2006]
Zitationshilfe
„Pickel“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Pickel#2>.

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