Pinguin, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Pinguins · Nominativ Plural: Pinguine
Aussprache
WorttrennungPin-gu-in (computergeneriert)
HerkunftHerkunft unsicher
Wortbildung mit ›Pinguin‹ als Letztglied: ↗Kaiserpinguin · ↗Königspinguin
eWDG, 1974

Bedeutung

aufrecht gehender, flugunfähiger Vogel der Antarktis mit dichtem Gefieder und flossenartigen Flügeln
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Pinguin m. Der Name für den gesellig lebenden, aufrecht gehenden, flugunfähigen, aber schwimmgewandten Vogel der Antarktis lautet engl. penguin, woraus nl. pinguin, mfrz. penguyn, pinguin, frz. pingouin, dt. Pinguin (um 1600). Er gilt zunächst für den (im 19. Jh. ausgerotteten) an den Küsten Neufundlands, Grönlands, Islands lebenden Riesenalk oder Geiervogel mit weißem Fleck zwischen Stirn und Augen; er wird dann auf den Tordalk des Nordens und (Ende 16. Jh.) auf den von Drake entdeckten Meeresvogel des Südpolargebietes übertragen. Die Herkunft der Benennung ist ungewiß. Vielleicht ist sie eine künstliche Bildung zu lat. pinguis ‘fett, feist’, so wie das Tier im Dt. auch Fettgans genannt wird (vgl. Adelung). Andere sehen darin eine Zusammensetzung aus bret. penn ‘Kopf’ und gwenn ‘weiß’, da der Vogel an Brust und Bauch weiß sei und beiderseits am Kopf je einen weißen Streifen habe; diese in einem Bericht über die Reise des Engländers Hore nach Cap Breton erwähnte Erklärung kann allerdings nur unter der Voraussetzung gelten, daß an dieser Fahrt auch bretonische Seeleute teilnahmen (vgl. FEW 18, 92 f.).

Thesaurus

Synonymgruppe
Pinguin [Hinweis: weitere Informationen erhalten Sie durch Ausklappen des Eintrages]
Unterbegriffe
  • Eselspinguin · Rotschnabelpinguin
Assoziationen
Synonymgruppe
Anzug- und Krawattenträger · Anzugträger  ●  Pinguin  ugs., ironisch

Typische Verbindungen
computergeneriert

Albatrosse Delphin Eisbär Eishockey-Liga Eisscholle Eule Flamingo Giraffe Hai Koala Kormoran Krefelder Panda Pelikan Riesenschildkröte Robbe Schuhschnabel See-Elefant Seebär Seehund Seele-Fant Seelöwe Seevogel Wal Waran antarktisch befrackt gestrandet watscheln watschelnd

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Pinguin‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

So müssen sich Pinguine fühlen, wenn sie erleichtert das ihnen beim Gehen unangenehme Land verlassen haben.
Die Welt, 14.01.2003
Pinguine, das weiß leider keiner, und das macht sie traurig, lieben die Oper.
Die Zeit, 03.12.1998, Nr. 50
Wie schon erwähnt wurde, wird ein ähnlicher Vorgang bei manchen Pinguinen beobachtet.
Natzmer, Gert von: Tierstaaten und Tiergesellschaften, Berlin: Safari-Verl. 1967, S. 160
Meister im Tauchen sind dagegen die Tauchenten, Alken, Steißfüße und Pinguine.
Hesse, Richard: Der Tierkörper als selbständiger Organismus, Leipzig u. a.: B. G. Teubner 1910, S. 199
Beide begleitete ich auf die Nordseite der Insel, zum Brutplatz der Pinguine.
Schrott, Raoul: Tristan da Cunha oder die Hälfte der Erde; Hanser Verlag 2003, S. 357
Zitationshilfe
„Pinguin“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Pinguin>, abgerufen am 16.12.2018.

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