Pinie, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Pinie · Nominativ Plural: Pinien
Aussprache
WorttrennungPi-nie
HerkunftLatein
Wortbildung mit ›Pinie‹ als Letztglied: ↗Schirmpinie
eWDG, 1974

Bedeutung

hohe Kiefer der Mittelmeerländer mit schirmartiger Krone, langen Nadeln und essbarem, mandelartigem Samen
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Pinie f. Der Name für eine Kiefernart der Mittelmeerländer ist eine Entlehnung (Ende 18. Jh.) aus botan.-lat. pinea (Linné 1753). Dieses beruht auf lat. pīneus Adj. ‘fichten-, kiefernartig’, einer Ableitung von lat. pīnus f. ‘Fichte, Föhre, Kiefer, Pinie’. Aus dem substantivierten Fem. lat. pīnea (nux) für den Samenkern der Pinie wird bereits im 16. Jh. Pinee, Pinie ‘Piniennuß’ entlehnt (in Glossaren, im heilkundlichen Schrifttum und in Kochbüchern bezeugt). Die eßbare, stark ölhaltige, zur Kuchenherstellung verwendete Piniennuß war ein beliebter Handelsgegenstand. Älter ist die Entlehnung ahd. pīnboum (9. Jh.), aus lat. pīnus (s. oben).

Thesaurus

Botanik
Synonymgruppe
Italienische Steinkiefer · Mittelmeer-Kiefer · Pinie · Schirm-Kiefer
Oberbegriffe

Typische Verbindungen
computergeneriert

Akazie Buschwerk Eiche Eukalyptus Eukalyptusbaum Ginster Kaktus Kastanie Kiefer Korkeiche Korkeichen Mandelbaum Oleander Olive Olivenbaum Palme Pappel Platane Steineiche Steineichen Wipfel Zeder Zypresse aufforsten bewachsen duften duftend kanarisch schattig Ölbaum

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Pinie‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Auf der schwarzen Lava gedeihen die jungen Pinien besonders gut.
Süddeutsche Zeitung, 18.05.2001
Die kanarische Pinie ist hier einzige Verteidigung gegen die Erosion.
Die Zeit, 28.02.1986, Nr. 10
Die Kiefern, die Pinien, davon hätte er ihr gern erzählt.
Reimann, Brigitte: Franziska Linkerhand, Berlin: Neues Leben 1974, S. 348
Mal eine Katze, mal einen Stein oder eine Pinie herausheben.
Jentzsch, Kerstin: Seit die Götter ratlos sind, München: Heyne 1999 [1994], S. 248
Hier und dort stieg eine Pinie oder ein immergrün umschlungener Felsblock aus der Wirrnis.
Werfel, Franz: Die Vierzig Tage des Musa Dagh II, Stockholm: Bermann - Fischer 1947 [1933], S. 123
Zitationshilfe
„Pinie“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Pinie>, abgerufen am 16.10.2019.

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