Plörre, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Plörre · Nominativ Plural: Plörren · wird selten im Plural verwendet
Aussprache 
Worttrennung Plör-re
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

norddeutsch, abwertend dünnes, wässriges, gehaltloses, fades Getränk, besonders dünner Kaffee

Thesaurus

Synonymgruppe
mieses Getränk  ●  ↗Brühe  ugs. · ↗Lorke  ugs., regional · ↗Plempe  ugs., regional · Plörre  ugs., regional · ↗Spülwasser  ugs., fig.
Oberbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›Plörre‹

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Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Plörre‹.

Verwendungsbeispiele für ›Plörre‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das war in der kommunistischen Zeit überwiegend eine ekle Plörre.
Die Zeit, 23.10.2003, Nr. 44
Ich würgte die Plörre herunter und horchte täglich in mich hinein.
Die Zeit, 26.05.2004, Nr. 22
Dafür sind die Hanseaten wohl auf ewig den Franzosen für die Wortschöpfung "Plörre" dankbar.
Die Welt, 22.01.2003
Die Amerikaner, seit jeher nur eine fade Plörre gewöhnt, stürzten sich auf die neue Spezialität.
Süddeutsche Zeitung, 09.04.2002
Diese Plörre, die aus mehreren Bundesländern stammt und aus ebenso vielen Sorten hergestellt wird, ist doch eine Schande für den deutschen Weinbau.
Der Tagesspiegel, 07.09.2003
Zitationshilfe
„Plörre“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Pl%C3%B6rre>, abgerufen am 19.04.2021.

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