Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Plagerei, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Worttrennung Pla-ge-rei
Wortzerlegung plagen -erei

Thesaurus

Synonymgruppe
Knochenarbeit · Knochenjob · Quälerei · Schinderei · Schufterei · Schwerarbeit · Schwerstarbeit · Strapaze · harte körperliche Arbeit · schwere Arbeit  ●  Kärrnerarbeit  fig. · Sklavenarbeit  fig. · Sträflingsarbeit  fig. · Tortur  fig. · Arbeit für jemanden, der Vater und Mutter erschlagen hat  ugs., fig. · Maloche  ugs. · Mühsal  geh., veraltend · Plackerei  ugs. · Plagerei  ugs. · Rackerei  ugs. · Schlauch  ugs. · Steine klopfen  derb, fig.
Oberbegriffe
Assoziationen
  • Herkulesaufgabe · Mammutaufgabe · harte Arbeit · hartes Stück Arbeit · viel Arbeit  ●  Heidenarbeit  ugs. · Mordsarbeit  ugs.
  • Sklavenarbeit · Zwangsarbeit
  • Drecksarbeit · schmutzige Arbeit
  • (sich) (mächtig) ins Geschirr legen · (sich) (mächtig) ins Zeug legen · arbeiten wie ein Pferd · bis zur Erschöpfung arbeiten · rackern · schwer arbeiten · viel arbeiten · werken  ●  (sich) in die Sielen legen  veraltet · hart arbeiten  Hauptform · (schwer) am Wirken sein  ugs., regional · (sich) abfretten  ugs., süddt. · (sich) fretten  ugs. · ackern  ugs. · ackern wie 'ne Hafendirne  ugs. · ackern wie ein Hafenkuli  ugs. · hackeln  ugs., österr. · keulen  ugs., ruhrdt., regional · malochen  ugs. · nicht kleckern, sondern klotzen  ugs. · plockern  ugs., regional · rabotten (regional, teilw. veraltet)  ugs. · ranklotzen  ugs. · reinhauen  ugs. · reinklotzen  ugs. · roboten  ugs. · rödeln  ugs. · schaffe, schaffe, Häusle baue  ugs., schwäbisch, Spruch · schuften  ugs. · schwer zugange sein  ugs., ruhrdt. · werkeln  ugs. · wullachen  ugs., ruhrdt. · wullacken  ugs., ruhrdt.
  • Fron · Fronarbeit · Frondienst  ●  Robath  bayr. · Robot  österr. · Robote  österr.

Verwendungsbeispiele für ›Plagerei‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Braun und Breuer sind freilich noch nicht ganz fertig mit der Plagerei bei dieser Weltmeisterschaft. [Süddeutsche Zeitung, 05.08.1997]
Ja, oft macht ihnen diese Schinderei und Plagerei sogar noch Spaß, wenigstens behaupten sie es! [Die Zeit, 30.07.1965, Nr. 31]
Die Arbeit im Stollen war trotz der Plagerei begehrt, denn sie brachte den männlichen Serfausern, deren einzige Erwerbsquelle die Landwirtschaft war, Geld und Ansehen. [Süddeutsche Zeitung, 03.09.1996]
Der wirtschaftlich unabhängige Grüne habe die Plagerei im Bürgermeisteramt satt und wolle sich in Australien niederlassen, wurde kolportiert. [Süddeutsche Zeitung, 21.01.1994]
Kuala Lumpur – Schließlich scheint sich alle Plagerei und jede Strapaze doch auszuzahlen. [Die Welt, 04.03.2002]
Zitationshilfe
„Plagerei“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Plagerei>.

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