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Planschbecken, das

Grammatik Substantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Planschbeckens · Nominativ Plural: Planschbecken
Aussprache 
Worttrennung Plansch-be-cken
Wortzerlegung planschen Becken
eWDG

Bedeutung

für Kinder bestimmtes (größeres) Wasserbecken, Bassin mit niedrigem Wasserstand
Beispiele:
das Planschbecken der Badeanstalt, im Garten
die Kinder tummelten sich im Planschbecken
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

plantschen · planschen · Planschbecken
plantschen planschen Vb. ‘Wasser mit Armen und Beinen in unruhige Bewegung versetzen, im Wasser spielen, sich im Wasser tummeln, mit Wasser spritzen’ (18. Jh.); aus den Mundarten stammende lautmalende Bildung. S. auch panschen, manschen und unnasaliertes plätschern, platschen. – Planschbecken n. ‘Wasserbassin zum Spielen für Kinder’ (1. Hälfte 20. Jh.).

Typische Verbindungen zu ›Planschbecken‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Planschbecken‹.

aufblasbar beheizt

Verwendungsbeispiele für ›Planschbecken‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Beamten fütterten die Tiere, bauten ihnen ein kleines Planschbecken. [Bild, 26.05.1999]
Einige hundert Meter vor ihrem Planschbecken entfernt sahen sie einen Bohrturm. [Die Zeit, 13.12.1963, Nr. 50]
Zwei Fotos gibt es mit Kindern im Planschbecken vor der Mauer. [Süddeutsche Zeitung, 27.11.1999]
Die moderne Inszenierung endet jedoch nicht als Spiel im Planschbecken. [Die Welt, 01.10.2001]
Das Buch riecht nicht nur wie ein aufblasbares Planschbecken, es ist auch aus Plastik – ein Badewannenbuch. [Die Welt, 07.08.1999]
Zitationshilfe
„Planschbecken“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Planschbecken>.

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