Planstelle, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungPlan-stel-le
WortzerlegungPlan1Stelle
eWDG, 1974

Bedeutungen

a)
DDR im Stellenplan volkseigener Betriebe, von staatlichen Organen, Institutionen und Einrichtungen verzeichneter Arbeitsplatz
b)
im Haushaltsplan bewilligte Beamtenstelle, Richterstelle oder Soldatenstelle

Typische Verbindungen
computergeneriert

Abbau Aufstockung Besetzung Besoldungsgruppe Bewilligung Planstelle Schaffung Sozialpädagoge Streichung Vermehrung Verringerung Wegfall abbauen ausbringen besetzbar besetzen besetzt bewilligen bewilligt eineinhalb einsparen freiwerdend geschaffen gestrichen streichen unbesetzt vakant wegfallen werdend zusätzlich

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Planstelle‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Im Juni soll das Amt dann sogar eine dritte Planstelle bekommen.
Süddeutsche Zeitung, 15.03.2001
Doch für seine Tätigkeit existiert eben nur eine einzige Planstelle.
konkret, 1994
Er hatte keine Planstelle für eine kräftige Frau mit Phantasie.
Morgner, Irmtraud: Leben und Abenteuer der Trobadora Beatriz nach Zeugnissen ihrer Spielfrau Laura, Berlin: Aufbau-Verl. 1974, S. 138
Ein Amt darf nur zusammen mit der Einweisung in eine besetzbare Planstelle verliehen werden.
o. A.: Bundeshaushaltsordnung (BHO). In: Sartorius 1: Verfassungs- und Verwaltungsgesetze der Bundesrepublik Deutschland, München: Beck 1998
Unsere Planstellen sollte man an das Sinfonieorchester in Suhl abgeben.
Scherzer, Landolf: Der Erste, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 2001 [1988], S. 173
Zitationshilfe
„Planstelle“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Planstelle>, abgerufen am 24.07.2019.

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