Pleonasmus, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Pleonasmus · Nominativ Plural: Pleonasmen
Aussprache
WorttrennungPle-onas-mus · Pleo-nas-mus (computergeneriert)
HerkunftGriechisch
Wortbildung mit ›Pleonasmus‹ als Grundform: ↗pleonastisch
eWDG, 1974

Bedeutung

Sprachwissenschaft überflüssige Häufung sinnverwandter Ausdrücke
Beispiel:
›imstande sein zu können‹ ist ein Pleonasmus

Thesaurus

Linguistik/Sprache
Synonymgruppe
Doppelaussage · Pleonasmus · ↗Redundanz · ↗Tautologie
Assoziationen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Was Pleonasmus, was nicht, liegt nicht immer auf der Hand.
Süddeutsche Zeitung, 14.08.1998
Wäre das nicht eine Art Pleonasmus, ein „Film über das Sehen“?
Die Zeit, 06.09.1991, Nr. 37
Kaum hatte Ludwig Erhard sich für die Marktwirtschaft entschieden, da verkam sie ihm unter der Hand zum Pleonasmus.
konkret, 1995
Kirchturmpolitik ist beinah ein Pleonasmus, es ist gar keine Schande, sich erst mal um seine Sachen zu Hause zu kümmern.
Tucholsky, Kurt: An Hedwig Müller, 20.04.1935. In: ders., Kurt Tucholsky, Werke - Briefe - Materialien, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1935], S. 16469
Die Sinnvielfalt könnte, wie das meiste im Buch, vom regelhaften Eigenleben eines Phänomens namens Pleonasmus bestimmt sein.
Der Spiegel, 19.11.1990
Zitationshilfe
„Pleonasmus“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Pleonasmus>, abgerufen am 16.02.2019.

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