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Polio, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Worttrennung Po-lio
Grundform Poliomyelitis
Wortbildung  mit ›Polio‹ als Erstglied: Polioimpfung
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Poliomyelitis · Polio
Poliomyelitis, gekürzt Polio, f. ‘Kinderlähmung’, gelehrte Bildung (2. Hälfte 19. Jh.) zu griech. poliós (πολιός) ‘grau’ und myelós (μυελός) ‘Mark’, da es sich um eine entzündliche Infektion der grauen Substanz des zentralen Nervensystems handelt. Zur Nominalendung -ītis in Bezeichnungen für Entzündungsprozesse s. Bronchitis.

Thesaurus

Medizin
Synonymgruppe
Heine-Medin-Krankheit · Kinderlähmung · Polio · entzündliche Erkrankung des Rückenmarks  ●  Poliomyelitis  fachspr.
Oberbegriffe

Typische Verbindungen zu ›Polio‹ (computergeneriert)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Polio‹.

Verwendungsbeispiele für ›Polio‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Zahl der Länder mit Polio nimmt erstmals wieder zu.
Süddeutsche Zeitung, 04.03.2004
Bei Polio dauert die Behandlung sechs Tage und der Patient ist gesund.
Die Welt, 07.05.2003
Die Quote sollte nur nicht fallen, denn dann könnte sich das Virus verbreiten, wenn Polio eingeschleppt wird.
Die Zeit, 27.10.2012 (online)
Hiermit soll vor allem der Kampf gegen Aids, Malaria, Polio, Tuberkulose und das Rauchen finanziert werden.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1999]
Bei Pocken ist dem Menschen der finale Schlag gelungen, auch Polio und Masern scheinen besiegbar zu sein.
o. A.: Sisyphus im weißen Kittel. In: Bild der Wissenschaft auf CD-ROM, Stuttgart: Dt. Verl.-Anst. 1998 [1997]
Zitationshilfe
„Polio“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Polio>, abgerufen am 28.01.2022.

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