Pollen, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Pollens · Nominativ Plural: Pollen
Aussprache 
Worttrennung Pol-len
Wortbildung  mit ›Pollen‹ als Erstglied: Pollenanalyse · Pollenblume · Pollenkorn · Pollensack · Pollenschlauch
eWDG

Bedeutung

Biologie Blütenstaub
Beispiel:
Windblütler haben trockene, Insektenblütler klebrige Pollen
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Pollen m. ‘Blütenstaub’. Ahd. polla (9. Jh.), spätmhd. bolle (14. Jh.), nhd. Pollen ‘feines Mehl, Staubmehl’ ist entlehnt aus gleichbed. lat. pollen m. n. bzw. pollis m. f., auch ‘Staub’ (s. verwandtes Pulver). Später in die Wissenschaftssprache der Botanik aufgenommenes lat. pollen für ‘Blütenstaub’ geht (wohl im 19. Jh.) in die Bildungssprache über.

Thesaurus

Botanik
Synonymgruppe
Blütenpollen · Blütenstaub · Pollen · Pollenkörner

Typische Verbindungen zu ›Pollen‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Pollen‹.

Verwendungsbeispiele für ›Pollen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Welche Pollen gerade fliegen, wird auch oft im Fernsehen oder im Radio angesagt. [Der Tagesspiegel, 05.04.2002]
Ihre Pollen fliegen nun munter durch die Lüfte und ärgern sensible Nasen. [Die Zeit, 14.12.2006, Nr. 47]
Die feinen Pollen setzen sich in den Haaren und in der Kleidung fest. [Die Welt, 26.04.2003]
In diesem Jahr ist die Luft besonders mit Pollen belastet. [Bild, 24.05.2002]
Der Pollen wird von den Pollensäcken freigesetzt und vom Wind verbreitet. [o. A. [mo]: Pollen. In: Aktuelles Lexikon 1974-2000, München: DIZ 2000 [1992]]
Zitationshilfe
„Pollen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Pollen>.

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