Polonäse, die

Alternative Schreibung Polonaise
Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Polonäse · Nominativ Plural: Polonäsen
Worttrennung Po-lo-nä-se ● Po-lo-nai-se
Rechtschreibregel § 20 (2)
Herkunft aus gleichbedeutend Polonaisefrz < polonaisfrz ‘polnisch’
eWDG

Bedeutung

festlicher, oft einen großen Ball eröffnender Tanz im ruhigen Dreivierteltakt, bei dem anfangs paarweise geschritten und dann ein Walzer getanzt wird

Typische Verbindungen zu ›Polonäse‹, ›Polonaise‹ (computergeneriert)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Polonäse‹.

Verwendungsbeispiele für ›Polonäse‹, ›Polonaise‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wenn wir nach diesem Spiel noch in der Liga sind, dann stelle ich mich selbst an die Spitze der Polonäse!
Die Zeit, 28.12.2009 (online)
Leider läßt sich nicht auf den ersten Blick erkennen, was alles angeboten wird, aber jetzt sind schnelle Entscheidungen gefragt, denn die Polonäse bleibt nicht stehen.
Süddeutsche Zeitung, 03.09.1997
Das alles spielt sich ab bei einem nächtlichen Gartenfest zu den festlichen Klängen einer Polonäse (Beispiel 4).
Schuhmann, Otto: Meyers Opernbuch, Leipzig: Bibliograph. Inst. 1938 [1935], S. 353
Als die Polonäse kam, waren manche Augen schon recht gläsern und die Haare der Bräute reichlich zerrauft.
Renn, Ludwig [d. i. Vieth v. Golßenau, Arnold Friedrich]: Krieg - Nachkrieg, Berlin: Aufbau-Verl. 1951 [1930], S. 971
Die volkstümlichen Mazurken, Polonäsen und Nocturnes demonstrieren das mal verhalten-melancholische, mal slawisch-exaltierte Temperament Chopins.
Schneider, Günter: Musik der Meister - Meister der Musik, Gütersloh: Bertelsmann 1977, S. 150
Zitationshilfe
„Polonäse“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Polon%C3%A4se>, abgerufen am 27.01.2022.

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