Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Polterer, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Polterers · Nominativ Plural: Polterer
Aussprache 
Worttrennung Pol-te-rer
eWDG

Bedeutung

umgangssprachlich jmd., der oft mit lauter, grober Stimme schimpft (ohne es böse zu meinen)
Beispiel:
er ist ein alter Polterer

Typische Verbindungen zu ›Polterer‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Polterer‹.

Verwendungsbeispiele für ›Polterer‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Der Mann, in dem sie zeitlebens auch den gutmütigen Polterer geliebt hat, geht seine eigenen Wege. [Horster, Hans-Ulrich [d.i. Rhein, Eduard]: Ein Herz spielt falsch, Köln: Lingen 1991 [1950], S. 361]
Und dies stellt der Polterer Lambsdorff auch gar nicht wirklich zur Disposition. [Die Zeit, 16.02.1996, Nr. 8]
Doch niemand traute sich, dem unermüdlichen Polterer gegen den Alkohol zuzuprosten. [Die Zeit, 06.05.1988, Nr. 19]
Jahrelang hatten sie den Ton angegeben, und nun führte plötzlich eine Minderheit fremdenfeindlicher Polterer das große Wort. [Die Zeit, 22.03.1985, Nr. 13]
Auch in dieser Rolle wird er es nun vermeiden müssen, den großen Polterer zu geben. [Süddeutsche Zeitung, 14.01.2002]
Zitationshilfe
„Polterer“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Polterer>.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
Polterabend
Polsucher
Polsterung
Polstertür
Polsterstuhl
Poltergeist
Poltrian
Poltron
Polverschiebung
Polwanderung