Polterer, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Polterers · Nominativ Plural: Polterer
Aussprache
WorttrennungPol-te-rer (computergeneriert)
eWDG, 1974

Bedeutung

umgangssprachlich jmd., der oft mit lauter, grober Stimme schimpft (ohne es böse zu meinen)
Beispiel:
er ist ein alter Polterer

Typische Verbindungen
computergeneriert

gutmütig

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Polterer‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Der Mann, in dem sie zeitlebens auch den gutmütigen Polterer geliebt hat, geht seine eigenen Wege.
Horster, Hans-Ulrich [d.i. Rhein, Eduard]: Ein Herz spielt falsch, Köln: Lingen 1991 [1950], S. 361
Auch in dieser Rolle wird er es nun vermeiden müssen, den großen Polterer zu geben.
Süddeutsche Zeitung, 14.01.2002
Und dies stellt der Polterer Lambsdorff auch gar nicht wirklich zur Disposition.
Die Zeit, 16.02.1996, Nr. 8
Der grüne Experte fürs Geld hatte schon im Bundestag einen Ruf als Polterer.
Der Tagesspiegel, 11.02.2005
Sie schildern den Mann mit richtigem Gefühl als einen gutmütigen Polterer, vor allem als einen Fresser, einen, der aus der Fülle lügt, nicht aus Not.
Tucholsky, Kurt: An Walter Hasenclever, 06.09.1934. In: ders., Kurt Tucholsky, Werke - Briefe - Materialien, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1934], S. 16255
Zitationshilfe
„Polterer“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Polterer>, abgerufen am 14.11.2019.

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