Polyrhythmik, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Worttrennung Po-ly-rhyth-mik
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

Musik gleichzeitiges Auftreten verschiedenartiger Rhythmen in den einzelnen Stimmen einer Komposition
z. B. im Jazz

Typische Verbindungen zu ›Polyrhythmik‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Polyrhythmik‹.

Verwendungsbeispiele für ›Polyrhythmik‹

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Atmosphärisch dicht und farbig gibt er das Stück, geschmeidig und plastisch selbst in der vertracktesten Polyrhythmik.
Die Zeit, 17.12.2003, Nr. 51
Seine Musik lebt von Klangflächen, mikropolyphonen Strukturen und komplexer Polyrhythmik.
Der Tagesspiegel, 05.06.2001
Dazu kommt bei ihm eine Steigerung der von Schumann vorgebildeten Polyrhythmik und Synkopierungstechnik.
Pfannkuch, Wilhelm u. a.: Klaviermusik. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1958], S. 42287
Sein Schaffen verbindet folkloristische Elemente mit Zwölftontechnik, Aleatorik und Polyrhythmik.
o. A.: B. In: Brockhaus-Riemann-Musiklexikon, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1989], S. 744
Drummer Gene Jackson entpuppte sich als eigenwilliger Vielspieler mit Hang zur Polyrhythmik, und Eric Person brillierte mit seinem klaren Ton ohne modische Extravaganzen.
Süddeutsche Zeitung, 13.04.1995
Zitationshilfe
„Polyrhythmik“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Polyrhythmik>, abgerufen am 05.12.2021.

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