Polysemie, die
GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Polysemie · wird nur im Singular verwendet
Aussprache
WorttrennungPo-ly-se-mie (computergeneriert)
HerkunftGriechisch
eWDG, 1974

Bedeutung

Sprachwissenschaft das Vorhandensein mehrerer voneinander abweichender Bedeutungen in einem Wort, Mehrdeutigkeit eines Wortes
Beispiel:
die Polysemie des Wortes ›Kopf‹
DWDS-Beispielextraktor

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wenn nichts mehr hilft, „Polysemie“ hilft noch aus jedem Bedeutungsverhältnis heraus.
Die Zeit, 04.12.1992, Nr. 50
Sorgsam interpretiert Ohly jede Passage, unangefochten von der modernen Semiotik und ihrer Rede von der Polysemie der Zeichen.
Süddeutsche Zeitung, 13.01.2003
Das Titelstück der Produktion, mit dem das Ensemble seit einiger Zeit unterwegs ist, führt auf eine typisch zappaeske Polysemie.
Süddeutsche Zeitung, 04.12.2000
Polysemie käme ihr nicht in die Tüte:
Die Zeit, 12.11.2001, Nr. 46
Polysemie, also Mehrfachbedeutung.
Der Tagesspiegel, 13.06.2003
Zitationshilfe
„Polysemie“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Polysemie>, abgerufen am 21.09.2017.

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