Polytonalität, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Aussprache 
Worttrennung Po-ly-to-na-li-tät
Grundform polytonal
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

gleichzeitiges Auftreten mehrerer Tonarten in den einzelnen Stimmen einer Komposition

Typische Verbindungen zu ›Polytonalität‹ (computergeneriert)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Polytonalität‹.

Verwendungsbeispiele für ›Polytonalität‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

In einer zumeist kräftigen Sprache, welche nicht selten herb und pessimistisch klingt, wendet er wiederholt Polytonalität an.
Leytens, Luc: Huybrechts. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1979], S. 45728
Polytonalität macht die Chöre, und damit drei Viertel des Werkes, schwieriger.
Die Zeit, 19.10.1962, Nr. 42
Atonalität und Polytonalität der "Elektra" sind vergessen und einer festen Tonartenbestimmung gewichen.
Schuhmann, Otto: Meyers Opernbuch, Leipzig: Bibliograph. Inst. 1938 [1935], S. 470
Seine Aufgabe reicht vom harmonisch problemlosen tonalen Fundieren (Bordun) bis zum gewaltsamen Aufrechterhalten der Tonart einer Komposition gegenüber harmonisch weiterdrängenden Oberstimmen (Polytonalität).
o. A.: O. In: Brockhaus-Riemann-Musiklexikon, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1989], S. 7408
Polytonalität und Atonalität zeigen die totale Liquidierung der funktionalen Harmonieauffassung und des klassisch-romantischen Tonalitätsbewußtseins an.
Schneider, Günter: Musik der Meister - Meister der Musik, Gütersloh: Bertelsmann 1977, S. 186
Zitationshilfe
„Polytonalität“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Polytonalit%C3%A4t>, abgerufen am 23.01.2022.

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