Pompadour, der

Grammatik Eigenname (Maskulinum) · Genitiv Singular: Pompadours · Nominativ Plural: Pompadoure/Pompadours
Worttrennung Pom-pa-dour
Herkunft Französisch
eWDG

Bedeutung

veraltend beutelförmige Damenhandtasche aus weichem Material
Beispiel:
Nach einigem Suchen zog meine Tante aus ihrem Pompadour einen altmodischen Schlüssel heraus [ PutlitzUnterwegs372]

Verwendungsbeispiele für ›Pompadour‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sie hielt einen Pompadour in ihren beiden weißen und zartblau geäderten Händen.
Mann, Thomas: Buddenbrooks, Frankfurt a. M.: Fischer 1989 [1901], S. 236
Das ist kein Porträt der Pompadour, wie man gemeint hat.
Süddeutsche Zeitung, 14.06.2002
Leider war die Pompadour nur fünf Jahre lang eine uneingeschränkte Partnerin.
Die Welt, 14.08.1999
Drüben saß Delphine und wechselte unbefangen die Toilette der Pompadour.
Seidel, Ina: Das Wunschkind, Frankfurt a. M. u. a.: Ullstein 1987 [1930], S. 206
Da wurde dann ein großer Pompadour mit Stullen gepackt und nach dem Grunewald gewandert.
Baader, Ottilie: Ein steiniger Weg, Lebenserinnerungen einer Sozialistin. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1921], S. 23070
Zitationshilfe
„Pompadour“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Pompadour>, abgerufen am 27.01.2022.

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