Popularität, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Popularität · wird nur im Singular verwendet
Aussprache 
Worttrennung Po-pu-la-ri-tät
Herkunft Latein
Wortbildung  mit ›Popularität‹ als Erstglied: ↗Popularitätshascherei  ·  mit ›Popularität‹ als Letztglied: ↗Unpopularität
eWDG, 1974

Bedeutungen

1.
Beliebtheit in der Öffentlichkeit, Volkstümlichkeit
Beispiele:
die Popularität eines Künstlers
etw., jmd. genießt (eine) große Popularität
diese Rede trug ihm außerordentliche Popularität ein
durch diesen Schritt hat er seine Popularität gefestigt, vergrößert, eingebüßt, verscherzt
sich großer Popularität erfreuen
abwertendnach Popularität haschen
Bekanntheit
Beispiel:
mit diesem Theaterstück erlangte der Autor in vielen Ländern Popularität
2.
selten Gemeinverständlichkeit
Beispiel:
Hier aber [in diesem Buch] wird statt Popularität Wissenschaftlichkeit ausgebreitet [ Muttersprache1966]
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

populär · Popularität
populär Adj. ‘volkstümlich, allgemeinverständlich’ (18. Jh.), entlehnt aus gleichbed. frz. populaire, dem lat. populāris ‘zum Volk gehörig, einheimisch, volkstümlich’ zugrunde liegt, eine Bildung zu lat. populus ‘Volk’ (s. ↗Pöbel). Popularität f. ‘Volkstümlichkeit, Beliebtheit’ (19. Jh.), nach frz. popularité; vgl. lat. populāritās (Genitiv populāritātis) ‘volkstümliches Benehmen, Leutseligkeit’.

Thesaurus

Synonymgruppe
Beliebtheit · Popularität
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›Popularität‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Popularität‹.

Verwendungsbeispiele für ›Popularität‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Dafür setzt er auch seine eigene Popularität ganz ungerührt ein.
Die Welt, 30.07.2002
Aber es geht doch um die Popularität, die man dabei gewinnen kann.
Der Tagesspiegel, 07.09.2000
Es schadet aber nie, sich um eine gewisse Popularität zu bemühen.
Schwanitz, Dietrich: Bildung, Frankfurt a. M.: Eichborn 1999, S. 451
Auch seine neue Popularität hatte das Ende nicht hinauszuzögern vermocht.
Müller-Blattau, Joseph u. Schmieder, Wolfgang: Händel. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1956], S. 37443
Dieses Lied, obwohl formell an einigen Mängeln leidend, erfreute und erfreut sich noch einer großen Popularität, weil es den richtigen Ton getroffen hat.
Blos, Wilhelm: Denkwürdigkeiten eines Sozialdemokraten, Bd. 1. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1914], S. 5134
Zitationshilfe
„Popularität“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Popularit%C3%A4t>, abgerufen am 28.10.2020.

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