Popularphilosophie, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Aussprache 
Worttrennung Po-pu-lar-phi-lo-so-phie
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

(von einer Schriftstellergruppe des 18. Jahrhunderts verbreitete) volkstümliche, auf Allgemeinverständlichkeit ausgehende Philosophie (der deutschen Aufklärung)

Typische Verbindungen zu ›Popularphilosophie‹ (computergeneriert)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Popularphilosophie‹.

Verwendungsbeispiele für ›Popularphilosophie‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Als solcher blies er bei der Vermittlung der Popularphilosophie, die die Lehren der Aufklärung auch Nichtfachleuten plausibel zu machen trachtete, wacker ins Horn.
Die Zeit, 25.03.1988, Nr. 13
Mit seiner ebenso christlichen wie antikisierenden Popularphilosophie erwies sich Prokop als Kind seiner Zeit.
Rubin, Berthold: Byzanz. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1965], S. 15171
Trotz seiner Kenntnisse in der hellenistischen Popularphilosophie ist er im Judentum und seiner Geschichte verwurzelt.
Luck, U.: Makkabäerbücher. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1960], S. 5657
Die deutsche Popularphilosophie im Zeitalter Kants hat das öffentliche Nachdenken maßgeblich befördert, zur Philosophie im strengeren Sinne aber wenig beigetragen.
Die Welt, 12.07.2003
Neben solchen selbständigeren Ansätzen geht der breite Strom der Popularphilosophie einher.
Vorländer, Karl: Geschichte der Philosophie. In: Geschichte der Philosophie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1913], S. 7711
Zitationshilfe
„Popularphilosophie“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Popularphilosophie>, abgerufen am 23.01.2022.

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