Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Port, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Port(e)s · Nominativ Plural: Porte
Aussprache 
Wortbildung  mit ›Port‹ als Letztglied: USB-Port
Herkunft aus portafrz frz ‘Hafen’ < portuslat ‘Hafen’
eWDG

Bedeutung

dichterisch Ziel, Ort der Sicherheit, Geborgenheit
Beispiele:
den rettenden Port erreichen
vom sicheren Port aus zusehen
auch den Unglücklichen, der im Kloster den Port gesucht hätte, um der Vernichtung zu entgehen, hätte Leonardus bald getröstet [ E. T. A. Hoffm.Elixiere2,25]
veraltet Hafen
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Port m. ‘Hafen’, seit dem 18. Jh. nur noch bildlich ‘Ort der Zuflucht und der Sicherheit’, mhd. port(e), borte, Entlehnung von afrz. frz. port, aus lat. portus ‘Hafen’.

Thesaurus

Synonymgruppe
Hafen  ●  Port  fachspr.
Synonymgruppe
Port  ●  Portwein  Hauptform
Oberbegriffe

Typische Verbindungen zu ›Port‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Port‹.

Verwendungsbeispiele für ›Port‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die von uns angewählten hannoverschen Ports zeigten keine nennenswerten Ausfälle. [C’t, 2000, Nr. 21]
Da viele Proxies auf Ports wie 8080 laufen, muss man diese Felder ebenfalls entsprechend anpassen. [C’t, 2000, Nr. 20]
Eine detaillierte Konfiguration etwa der für die Übersetzung verwendeten Ports ist nicht möglich. [C’t, 1999, Nr. 9]
Die Hubs teilen selbständig die Ports mit gleicher Geschwindigkeit jeweils einem Segment zu. [C’t, 1998, Nr. 9]
Eine Ergänzung dazu aus den badischen und preußischen Akten bietet Port (91). [Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1931, S. 901]
Zitationshilfe
„Port“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Port>.

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