Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Postgut, das

Grammatik Substantiv (Neutrum)
Worttrennung Post-gut
Wortzerlegung Post1 Gut2
Duden, GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
selten durch die Post zu beförderndes Gut
2.
Post, früher unter bestimmten Umständen zu einer besonders günstigen Gebühr von der Post zu befördernde Pakete

Thesaurus

Synonymgruppe
Lieferung · Sendung · Versandgut · Warensendung  ●  (versandte) Ware  Hauptform · Frachtgut  fachspr. · Post  ugs. · Postgut  fachspr.
Assoziationen

Verwendungsbeispiele für ›Postgut‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ich habe zwar das Postgut vor Augen, aber die Folie zu öffnen ist nicht leicht. [Die Zeit, 27.05.1983, Nr. 22]
Die durchschnittlichen Kosten je Kilo Postgut sanken dabei gegenüber 1963 von 88 auf 75 Pfennig. [Die Zeit, 24.12.1965, Nr. 52]
Für die Beamten des Museums war die Angelegenheit mit Übergabe des Postguts erledigt, über das anfallende Porto machte sich niemand Gedanken. [Die Zeit, 10.06.1994, Nr. 24]
In den Postämtern Berlins lägen 900 Tonnen Postgut für die Westzonen trotz des Viermächteabkommens über einen freien Verkehr. [Archiv der Gegenwart, 2001 [1948]]
Postgut, ein spezielles Angebot für gewerbliche Versender, wird den Angaben des Postdienstes zufolge ebenfalls in den unteren Gewichtsklassen teurer. [Süddeutsche Zeitung, 25.04.1994]
Zitationshilfe
„Postgut“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Postgut>.

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