Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Postkutschenzeit, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Worttrennung Post-kut-schen-zeit
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

(oft im Vergleich zur schnelllebigen Gegenwart als geruhsam vorgestellte) Zeit, in der das Reisen mit der Postkutsche üblich war

Verwendungsbeispiele für ›Postkutschenzeit‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Eben noch sind wir mit modernem Auto auf asphaltierter Strecke unterwegs, da beginnt die Postkutschenzeit. [Die Zeit, 01.04.2002, Nr. 13]
Nicht nur die Technik, sondern auch diese Mitbestimmungsregelung erinnert an die Postkutschenzeit. [Die Zeit, 03.10.1986, Nr. 41]
Niemand hat den Mut, die Kliniklandschaft aufzuräumen, die aussieht wie in der Postkutschenzeit. [Die Zeit, 26.12.2011, Nr. 52]
In der Intercity‑Ära wirkt das Abteil wie ein Relikt aus der Postkutschenzeit. [Die Zeit, 21.04.1989, Nr. 17]
Der erste Teil beschreibt, beginnend in der Postkutschenzeit, das viele Jahre dauernde Ringen um das erste Teilstück von Bodenwöhr nach Neunburg v. Wald. [Süddeutsche Zeitung, 10.01.1998]
Zitationshilfe
„Postkutschenzeit“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Postkutschenzeit>.

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