Postumus

Worttrennung Pos-tu-mus
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

selten, bildungssprachlich postumer Sohn; Nachgeborener

Thesaurus

Biologie
Synonymgruppe
Nachgeborener · Spätgeborener  ●  Posthumus  fachspr., veraltet · Postumus  fachspr., veraltet
Oberbegriffe
Assoziationen

Verwendungsbeispiele für ›Postumus‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Solange Postumus geherrscht hatte, war dieser Teil des Reiches vor einer solchen Katastrophe bewahrt geblieben.
Pflaum, Hans-Georg: Das römische Kaiserreich. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1963], S. 20889
Auch Usurpatoren wie Postumus, der Befehlshaber der Rhein-Legionen, der sich 259 in Gallien zum Imperator aufschwang, ließen deshalb umgehend eigene Aurei prägen.
Die Welt, 25.08.2003
Die Vorderseite trägt das Brustbild des römischen Kaisers und die Umschrift Imp. G. Postumus.
Berliner Tageblatt (Morgen-Ausgabe), 02.03.1905
Sie vergegenwärtigen die Züge des unglücklichen, vom Perserkönig Schapur I. versklavten Valerianus, wie die des erfolgreichen Usurpators Postumus.
Süddeutsche Zeitung, 18.02.1997
Geschickt nutzten die Alemannen Streitigkeiten des Kaisers Gallienus (253-268 n. Chr.) mit Postumus, dem Gegenkaiser des gallischen Sonderreiches, zum entscheidenden Sieg.
Süddeutsche Zeitung, 31.03.1994
Zitationshilfe
„Postumus“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Postumus>, abgerufen am 05.12.2021.

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