Potenzialität, die

Alternative SchreibungPotentialität
GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungPo-ten-zi-ali-tät · Po-ten-zia-li-tät · Po-ten-ti-ali-tät · Po-ten-tia-li-tät (computergeneriert)
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

Philosophie mögliche Realisierbarkeit; Möglichkeit, wirklich zu werden, einzutreffen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Allgemeine Potenzialität lässt sich als eine große Vielzahl verschiedener Quantenoptionen auffassen.
Süddeutsche Zeitung, 28.06.2002
Kein "Tatsachenwissen" täuscht darüber hinweg, dass dies eine Instrumentalisierung darstellt, selbst in der frühesten Phase, der Phase reiner Potenzialität.
Die Zeit, 12.03.2001, Nr. 11
Dieses verständliche, aber fruchtlose Misstrauen in die Potenzialität unsres Handelns steckt in dem Fragespiel.
Die Zeit, 25.01.2006, Nr. 04
Man erachtete die Möglichkeit, Person zu werden - die Potenzialität - für ebenso wichtig wie das beobachtbare Personsein eines erwachsenen Menschen.
Die Welt, 22.12.2000
Eigentum, so könnte man in diesem Falle sagen, sei die sozial garantierte Potenzialität der vollständigen Nutznießungen eines Objekts.
Simmel, Georg: Philosophie des Geldes. In: Philosophie von Platon bis Nietzsche, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1900], S. 15071
Zitationshilfe
„Potenzialität“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Potenzialität>, abgerufen am 19.08.2018.

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