Pottwal, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungPott-wal
eWDG, 1974

Bedeutung

in wärmeren Meeren lebender, bis 25 Meter langer Wal, dessen Kopf Hohlräume aufweist
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Pottfisch · Pottwal
Pottfisch, Pottwal m. eine Art Wal (beide 18. Jh.), nach nl. potvis (älter potvisch) bzw. nl. potswal (16. Jh.), vielleicht den großen, kantig wirkenden Kopf mit einem Topf (↗Pott, s. d.) vergleichend. Allerdings scheinen Beziehungen zu aengl. ǣlepūte, engl. eelpout ‘Aalquappe’, engl. to pout ‘die Lippen hängen lassen oder aufwerfen, aufschwellen’, mnl. puut, puyt, nl. puit ‘Frosch’ mit einer Stammform germ. *pūt- ‘aufgeschwollen, aufgeblasen’ zu bestehen; vgl. dazu noch schwed. puta ‘den Mund verziehen’, schwed. puta, dän. pude ‘Kissen, Polster’. Doch kann ein sekundärer Anschluß an kurzvokalisches Pott nicht ausgeschlossen werden.

Thesaurus

Zoologie
Synonymgruppe
Kaschelott · Pottwal  ●  Physeter catodon  fachspr., lat., griechisch · Physeter macrocephalus  fachspr., lat., griechisch
Oberbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›Pottwal‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Buckelwal Delphin Finnwal Jagd Kadaver Küste Magen Nordsee Ostsee Skelett Zahnwal Zwergwal erlegen fangen gestrandet jagen riesig schwimmen stranden tauchen tot verenden verendet verirren verirrt weiß

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Pottwal‹.

Verwendungsbeispiele für ›Pottwal‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das Tier sei ungefähr 20 Jahre alt gewesen, sonst werden Pottwale etwa 60.
Die Zeit, 15.11.2011 (online)
Das fünf Meter lange Tier trieb nach einem Kampf mit einem hungrigen Pottwal tot auf dem Meer.
Bild, 28.03.2002
Plötzlich greift ein junger Pottwal mit weit aufgerissenem Maul an.
Die Welt, 17.02.2001
Beim riesigen Pottwal soll dagegen jedes alte Männchen eine Haremsgesellschaft aus zahlreichen Weibchen mit ihren Kindern anführen.
Natzmer, Gert von: Tierstaaten und Tiergesellschaften, Berlin: Safari-Verl. 1967, S. 171
Jetzt hackt er wütend auf die empfindlichste Körperstelle des Pottwals los - auf das Spritzloch oben auf dem kantigen Schädel.
P. M.: Peter Moosleitners interessantes Magazin, 1978, Nr. 12
Zitationshilfe
„Pottwal“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Pottwal>, abgerufen am 28.01.2020.

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