Prädestinationslehre, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Worttrennung Prä-des-ti-na-ti-ons-leh-re
Wortzerlegung  Prädestination Lehre1
eWDG

Bedeutung

Philosophie besonders von Calvin vertretene Lehre, nach der der Mensch schon von Ewigkeit her durch Gott entweder zur Seligkeit oder Verdammnis vorherbestimmt ist

Typische Verbindungen zu ›Prädestinationslehre‹

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Verwendungsbeispiele für ›Prädestinationslehre‹

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Prädestinationslehre hat er sich mehr äußerlich angeeignet als innerlich bewältigt.
Goeters, J. F. G.: Sohn. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1962], S. 26136
Eine säkularisierte Form calvinistischer Prädestinationslehre verschafft auf diese Weise dem Kapitalismus eine gleichsam religiöse Aura.
Die Welt, 11.02.2000
Hier kehren wir aber zunächst noch einmal zur Betrachtung speziell der Prädestinationslehre zurück.
Weber, Max: Die protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus. In: Weber, Marianne (Hg.) Gesammelte Aufsätze zur Religionssoziologie, Bd. I, Tübingen: Mohr 1920 [1920], S. 95
Auf diese Weise verträgt sich die Prädestinationslehre mit dem Anstaltsbegriff.
Troeltsch, Ernst: Die Soziallehren der christlichen Kirchen und Gruppen, Tübingen: Mohr 1912, S. 397
Die überwiegend männlichen Vertreter dieser weiblichen Prädestinationslehre unterrichten uns Frauen darin, was wir empfinden beim Gebären und Stillen.
Die Zeit, 19.02.2007, Nr. 08
Zitationshilfe
„Prädestinationslehre“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Pr%C3%A4destinationslehre>, abgerufen am 30.11.2021.

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