Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Prädetermination, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Worttrennung Prä-de-ter-mi-na-ti-on
Duden, GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
das Vorherbestimmtsein
2.
Biologie das Festgelegtsein bestimmter Entwicklungsvorgänge im Keim bzw. der Eizelle

Verwendungsbeispiele für ›Prädetermination‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Diese soziale Prädetermination des Individuums, die auch die klassische Soziologie bis heute prägt, wird von der kosmopolitischen Perspektive aufgebrochen und aufgehoben. [Süddeutsche Zeitung, 28.10.2000]
GOETHE nimmt eine »Prädelineation« oder »Prädetermination« an, eine stufenweise stattfindende Erzeugung neuer Organe aus vorhandenen. [Eisler, Rudolf: Wörterbuch der philosophischen Begriffe – P. In: Bertram, Mathias (Hg.) Geschichte der Philosophie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1904], S. 25668]
Zitationshilfe
„Prädetermination“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Pr%C3%A4determination>.

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