Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Prädikant, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Prädikanten · Nominativ Plural: Prädikanten
Aussprache 
Worttrennung Prä-di-kant

Typische Verbindungen zu ›Prädikant‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Prädikant‹.

Verwendungsbeispiele für ›Prädikant‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Auf diese Weise wurde ohne viel Aufsehens aus dem katholischen Priester ein reformatorischer Prädikant. [Iserloh, Erwin u. a.: Reformation, katholische Reform und Gegenreformation. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1967], S. 7008]
Tausende von Kolporteuren und Prädikanten ziehen durch das Land und bieten die reformatorischen Schriften feil. [Matthias, W.: Buchhandel. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1957], S. 8314]
Schon 1520, als Prädikant in Brackenheim bei Heilbronn, ist er Anhänger Luthers. [Moeller, B.: Sam. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1961], S. 31212]
Als geistliche Mittel nichts halfen, führten Ausweisung der Prädikanten und Ausschluß der Reformierten von öffentlichen Ämtern zu dem erhofften Ziel. [Bokelmann, H.: Franz von Sales. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1958], S. 1230]
Prädikanten behindert, kehrte er 1744 zurück und diente fortan, meist als Taglöhner arbeitend, der Brüdergemeine in untergeordneten geistlichen Ämtern. [Motel, H.: Schmidt. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1961], S. 28025]
Zitationshilfe
„Prädikant“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Pr%C3%A4dikant>.

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