Prägedruck, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Prägedruck(e)s · Nominativ Plural: Prägedrucke
Worttrennung Prä-ge-druck
Wortzerlegung  prägen Druck2
Duden, GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
Druckwesen Druckverfahren, bei dem Schriftzeichen o. Ä. mithilfe von Prägestempeln erhaben oder vertieft auf (Brief-)‍Papier, Leder o. Ä. zur Ausschmückung gedruckt werden
2.
Textilindustrie Verfahren zur Oberflächengestaltung von Geweben auf dem Gaufrierkalander mithilfe von Hitze und Druck

Verwendungsbeispiele für ›Prägedruck‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Vorne leuchten Kreuze in güldenem Prägedruck, hinten ein kleiner Grabstein.
Die Zeit, 25.11.2007, Nr. 48
Mit der Verstärkung dieses kunstvollen Prägedrucks näherte man sich bereits dem Tiefdruck.
o. A.: Lexikon der Kunst - B. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1987], S. 8655
Es ist in einer Auflage von 120 Exemplaren erschienen und mit 12 Prägedrucken von Günther Uecker versehen, alle einzeln signiert und nummeriert.
Die Welt, 16.11.2002
Von den allgemeinen heutigen drucktechnischen Möglichkeiten des Hochdruckes, Tiefdruckes, Flachdruckes und Prägedruckes kommen fast ausschließlich das Hochdruckverfahren und die Prägung für die Tapetenerzeugung in Betracht.
Schwippert, Hans: Tapete. In: Bräuer, Hasso (Hg.) Archiv des deutschen Alltagsdesigns, Berlin: Directmedia Publ. 2002 [1939], S. 366
Leidtragender des drohenden Abrisses ist auch Peter Kroiß, der mit seiner kleinen Spezialdruckerei für hochwertige Prägedrucke ausziehen müßte.
Süddeutsche Zeitung, 09.12.1997
Zitationshilfe
„Prägedruck“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Pr%C3%A4gedruck>, abgerufen am 08.12.2021.

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