Prämienlohn, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungPrä-mi-en-lohn
eWDG, 1974

Bedeutung

Wirtschaft Lohnform für messbare Arbeit, bei der die Überschreitung der veranschlagten Leistung (durch Zuschläge zum Tariflohn) vergütet wird
Beispiel:
Mit dem Prämienlohn wurde aber ... das Leistungsprinzip bei jedem einzelnen [der Kollegen] besser wirksam [Tageszeitung1963]

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

So kann man zum Beispiel einen unbegrenzten Akkordlohn in einen Prämienlohn mit entsprechenden Verdienstgrenzen ändern.
Die Welt, 09.01.2003
Einige hatten sich bereits mit dem Gedanken auseinandergesetzt, ihre Fertigung auf Gruppenarbeit und Prämienlohn umzustellen.
Süddeutsche Zeitung, 09.03.1996
Aufgrund manipulierter Zahlen über die Müllmenge sind jahrelang die Gebühren gestaltet, Arbeitsplätze sowie Müllwagen bereitgestellt und die in Hamburg vereinbarten Prämienlöhne der Müllwerker berechnet worden.
Der Spiegel, 13.01.1986
Eine kollektive Lf., die zunehmend an Bedeutung gewinnt, ist der Prämienlohn nach Plannormen.
Zimmermann, Hartmut (Hg.): DDR-Handbuch - L. In: Enzyklopädie der DDR, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1985], S. 7810
Zitationshilfe
„Prämienlohn“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Prämienlohn>, abgerufen am 12.12.2019.

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