Präokkupation

Worttrennung Prä-ok-ku-pa-ti-on
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

bildungssprachlich
1.
Vorwegnahme
2.
Voreingenommenheit, Vorurteil, Befangenheit

Verwendungsbeispiele für ›Präokkupation‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Es handelt sich dabei zweifelsfrei um einen Akt der Präokkupation.
Die Zeit, 17.05.1991, Nr. 21
Andrerseits verrät sie das tiefe Engagement, ja, die Präokkupation mit dem selbsterfundenen Forschungsgegenstand.
Hildesheimer, Wolfgang: Marbot, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1981, S. 112
Für eine Ausdehnung des Gesetzesvorbehalts, etwa im Sinne einer Präokkupation möglichst aller Rechtsetzung durch die Legislative, spricht daher heute nicht schon ein demokratisches Argument.
Böckenförde, Ernst-Wolfgang: Die Organisationsgewalt im Bereich der Regierung, Berlin: Duncker u. Humblot 1964, S. 73
Zitationshilfe
„Präokkupation“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Pr%C3%A4okkupation>, abgerufen am 07.12.2021.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
Pranzer
pranzen
Pränuntiation
pränumerieren
Pränumeration
präokkupieren
Präon
präoperativ
präpalatal
Präparand